Beurteilungsschrift 2014

Beurteilungsschrift 2014

Beurteilungsschrift 2014

Diese Broschüre wurde nach bestem Wissen erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sämtlichen Tabellen liegen – sofern nicht anders gekennzeichnet – die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellen Daten zu Grunde.

Die Broschüre stellt eine Rechtsinformation (sofern nicht anders gekennzeichnet, Stand vom Mai 2014), jedoch keine Rechtsberatung dar. Rechtsansprüche sind hieraus nicht ableitbar.

Für die in der Broschüre abgedruckten Daten und Verweise sowie für sämtliche Anhänge wird ebenfalls keine Gewähr übernommen. Das Layout der Anhänge wurde dem Layout dieser Broschüre entsprechend angepasst.

Sofern – aus Gründen der besseren Lesbarkeit – im Folgenden auf die weibliche Form verzichtet wurde, sind jedoch beide Geschlechter ausdrücklich eingeschlossen.

 

Vorwort

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

das Jahr 2014 ist für die Lehrkräfte an den staatlichen Schulen in Bayern wieder einmal ein Jahr, in dem die Regelbeurteilungen erstellt werden müssen. Das Ergebnis der dienstlichen Beurteilung ist für das berufliche Fortkommen von großer Bedeutung und es beschreibt, welchen Eindruck die für die Beurteilung Verantwortlichen von den zu Beurteilenden haben.

Wegen der großen Bedeutung der dienstlichen Beurteilung möchten wir allen Beteiligten diese Schrift zur Verfügung stellen, in der die rechtlichen Vorgaben für die dienstliche Beurteilung an den Gymnasien – das Leistungslaufbahngesetz (LlbG), die geltenden Beurteilungsrichtlinien (KMBek) sowie die Interpretation der Richtlinien in den kultusministeriellen Schreiben (KMS) – zusammengefasst sind.

Die Beurteilungsrichtlinien von 2011 brachten einige Veränderungen: Aufgrund von EU-Rechtsprechung zur Altersdiskriminierung und aktueller verwaltungsgerichtlicher Rechtsprechung (Notwendigkeit einer zeitnahen Beurteilung für Beförderung und Funktionsübertragung) wurde die mit dem Alter verbundene Verzichtsmöglichkeit aufgehoben. Des Weiteren war der Bayerische Landtag der Überzeugung, dass erstmalig auch alle Schulleiterinnen und Schulleiter in A16 beurteilt werden müssen. HPR und Lehrerverbände haben versucht, Landtag und Kultusministerium von praktikablen und sinnvollen Lösungen zu überzeugen. Dies ist bislang leider nicht gelungen. Wir werden diese Thematik in den Verhandlungen und Gesprächen zur Beurteilung 2018 wieder aufgreifen. Unserer Auffassung nach müssen Beurteilungen einen klaren Sinn und Zweck haben. Als reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Schulleiterinnen und Schulleiter, die Ministerialbeauftragten und das KM lehnen wir sie ab. Um den hohen Arbeitsaufwand aufgrund der großen Anzahl der nun zu Beurteilenden beim Verfassen der Beurteilungen zu reduzieren, wurde auf Verbalbeschreibungen bei den einzelnen Beurteilungsmerkmalen verzichtet.

Die Beurteilungsschriften des Bayerischen Philologenverbandes haben eine lange Tradition und werden aktuell von den derzeit amtierenden Hauptpersonalräten Dagmar Bär, Rita Bovenz, Michael Schwägerl und Ina Hesse weitergeführt.

Mit dieser Beurteilungsschrift und den Anhängen soll wieder versucht werden, die an der Beurteilung Beteiligten möglichst ausführlich und umfassend zu informieren.

München, im Mai 2014