Übertritt

Der Übertritt von der Grundschule an die weiterführenden Schulen

Die Bildungswege junger Menschen sind durch eine Vielzahl an Übergängen geprägt: Die Kleinsten kommen irgendwann in den Kindergarten, von dort in die Grundschule, anschließend in eine weiterführende Schulart und als junge Erwachsene gehen sie in eine Berufsausbildung oder an eine Hochschule.

Bildungsübergänge haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen – nicht nur für die individuellen Lebensverläufe der jungen Menschen. Mittlerweile wurden sie auch für die Entstehung bzw. Verstärkung von Bildungsungleichheiten erkannt.

Der Übertritt von der Grundschule an die weiterführenden Schulen steht dabei ganz besonders im Fokus: Immer wieder wird eine längere gemeinsame Grundschulzeit gefordert, weil sie zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen soll und gleichzeitig die Leistungen aller Schüler steigern kann. Eine Vielzahl an wissenschaftlichen Untersuchungen zeigt jedoch: Dieser Glaube ist ein Irrtum. Eine Verlängerung der Grundschulzeit erzeugt weder mehr soziale Gerechtigkeit noch steigert sie die Schülerleistungen.

Der Bayerische Philologenverband (bpv) informiert in der Broschüre "Die 11 Irrtümer zum Grundschul-Übertritt" [2.465 KB] über diesen und andere häufige Denkfehler beim Thema Übertritt und stellt sie anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse stichhaltig und nachweisbar richtig.