Besoldung

Besoldung im Referendariat

Die Anwärterbezüge der Besoldungsgruppe A13+Z betragen (inklusive Strukturzulage nach Art. 33 Satz 1 BayBesG) ab 01.01.2014 1290,08 EUR. Dazu kommen ggf. Anwärtersonderzuschläge (Familienzuschlag, jährliche Sonderzuwendung, vermögenswirksame Leistungen). Grundlage hierfür sind Art. 75ff. BayBesG. Aktuelle Tabellen sind unter www.lff.bayern.de oder unter www.bayerischer-beamtenbund.de abrufbar.

In der Einsatzschule unterrichtet der Referendar mindestens elf Stunden pro Woche. Darüber hinaus kann das Stundendeputat der Referendare bei Bedarf auf bis zu 17 Stunden pro Woche erhöht werden, was in der Regel der Fall ist. Mit den Anwärterbezügen sind 10 Unterrichtsstunden pro Woche abgedeckt. Jede weitere gehaltene Stunde wird ab 01.01.2014 30,31 EUR vergütet. Die Abrechnung der Stunden geschieht monatsweise und deckt ausschließlich die tatsächlich gehaltenen Stunden ab. Stunden, die z. B. durch Krankheit, Seminartage oder Ferien ausfallen, können nicht abgerechnet werden.

Erfolgt nach dem Referendariat keine Übernahme in den Staatsdienst und wird auch keine andere hauptberufliche Tätigkeit aufgenommen, kann nach Art. 76 BayBesG eine Weiterzahlung der Bezüge bis zum Ende des Monats, in dem der Vorbereitungsdienst endet, beantragt werden.

Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld (Versicherungsleistung nach SGB III) besteht im Übrigen nicht, da der Studienreferendar nicht die Regelanwartschaftszeit von 12 Monaten in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis erfüllt hat. Er hat aber unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II (Grundsicherungsleistung nach SGB II). In diesen Fällen berät das Referat für wirtschaftliche und soziale Fragen des bpv oder die Arbeitsagentur. Aber: Arbeitslose Lehramtsassessoren können im bpv zwei Jahre beitragsfrei Mitglied bleiben – bei gleicher Leistung!

Ausführliche Informationen und die entsprechenden Formulare sind im „Ratgeber für Studienreferendare und Jungphilologen“ enthalten.

Besoldung verbeamteter Lehrkräfte

Im Anschluss an das Referendariat steigt eine verbeamtete Lehrkraft als Studienrat mit der Besoldungsgruppe A13+Z (auf Stufe 4) ein. Hierbei steht „Z“ für die Strukturzulage (nach Art. 33 Satz 1 BayBesG) ab 01.01.2014 83,59 EUR, welche zu den Grundgehaltssätzen (3669,08 EUR, ab 01.01.2014 3777,32 EUR) hinzu gerechnet werden muss.

Weitere Konstellationen können mit Hilfe des Besoldungsrechners unter http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/by/ errechnet werden. Der „Ratgeber für Studienreferendare und Jungphilologen bietet darüber hinaus ausführliche Informationen zu den Themen „Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld“ sowie praktische Steuertipps.