FOS/BOS

Berufliche Oberschulen

Neben den staatlichen Gymnasien gibt es noch zahlreiche Alternativen der Beschäftigung. Im Bereich der beruflichen Schulen sind für Gymnasiallehrkräfte die Fachoberschulen und Berufsoberschulen besonders interessant. Sie ermöglichen auch einen Wechsel in den Gymnasialschuldienst bei entsprechend erfolgreichem Versetzungsantrag. Die Bewerbung erfolgt bei den Schulen selbst, die Stellen werden auf der Homepage des KM ausgeschrieben.

Wer im Rahmen des Direktbewerbungsverfahren an einer FOS/BOS eine so genannte „Beschäftigungsabsichtserklärung“ unterschreibt, aber aufgrund einer eventuell schlechteren Examensnote ein anderer Bewerber die Planstelle erhält, wird trotzdem zumindest mit einem Jahresvertrag an dieser FOS/BOS beschäftigt.
Genauere Informationen zum Ablauf und Verfahren bietet das bpv-Referat FOS/BOS unter fosbos@bpv.de oder hier. Auch das StMUK hält hier Informationen bereit.

Vertrag bei einem nichtstaatlichen Schulträger

Nahezu ein Viertel der bayerischen Gymnasien sind in nichtstaatlicher Trägerschaft. Dazu gehören: Kommunale Schulen, der Zweckverband Bayerische Landschulheime, konfessionell gebundene Schulen (Schulwerk der Diözesen, evangelisches Schulwerk) oder Schulen in rein privater Trägerschaft.

Wer an einem staatlich anerkannten, privaten Gymnasium (und nur dort!) angestellt wird, kann bei Zuweisung einer Planstelle auch beurlaubt werden, sodass die Planstelle nicht verloren geht. Dafür ist ein entsprechender Antrag vor dem 30. Juni an das Kultusministerium erforderlich.Wichtige Hinweise zur Anstellung an Schulen in privater Trägerschaft und zur Ausgestaltung eines Dienstvertrages findet man im „Ratgeber für Studienreferendare und Jungphilologen“.