QUALITÄTSSICHERUNG IN DER LEHRAMTSAUSBILDUNG

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt trifft sich morgen zu einem Gespräch mit Vertretern der Universität Regensburg

„Die Sicherung der Qualität in der Lehramtsausbildung – gerade auch in Zeiten schlechter Einstellungschancen – bleibt unser zentrales Anliegen“, erklärte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt im Vorfeld eines morgigen Gesprächs am Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung, an dem dessen Vorsitzender Prof. Dr. Nikolaus Korber sowie Prof. Dr. Anita Schilcher (Didaktik der deutschen Sprache und Literatur) und Prof. Dr. Karsten Rincke (Didaktik der Physik) als weitere Vorstandsmitglieder teilnehmen werden. Schmidt wies darauf hin, dass die Qualität des Unterrichts im Wesentlichen von den Lehrerinnen und Lehrern abhängt und erläuterte: „Deshalb ist es elementar wichtig, dass auch in Zukunft die Lehrkräfte sehr gut ausgebildet sind. Dass sich laut dem jüngsten Hochschul-Bildungs-Report von Stifterverband und McKinsey die Lage bei der Lehrerbildung in Deutschland gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich verschlechtert hat, muss uns sehr besorgt machen. Dass sich mehr als vier Fünftel der Abiturientinnen und Abiturienten mit sehr gutem oder gutem Notendurchschnitt nicht vorstellen können, Lehrer zu werden, weil attraktive Aufstiegsmöglichkeiten und vielfältige Chancen auf dem Arbeitsmarkt fehlen, ist alarmierend. Wir müssen aber die Besten für das Lehramt gewinnen können! Zentrale Forderungen unseres Verbandes für eine zukunftsorientierte gymnasiale Lehrerbildung sind deshalb der Erhalt einer schulartspezifischen Ausbildung und die Stärkung der Fachlichkeit unter Einschluss der Möglichkeit, als Studienabschluss einen Master of Science zu erwerben.“


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