E-SHISHAS NICHT IN HÄNDE VON MINDERJÄHRIGEN

Der Bayerische Philologenverband fordert, die bestehende Lücke im Jugendschutzgesetz schnell zu schließen

„E-Zigaretten und E-Shishas gehören nicht in die Hände von Minderjährigen“, erklärte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt heute in München. Soweit bekannt können E-Zigaretten und E-Shishas allergene oder karzinoge Substanzen enthalten bzw. für Kinder und Jugendliche den Einstieg in die Nikotinsucht bedeuten. „Es ist daher unverständlich, dass sie an Minderjährige verkauft werden dürfen”, sagte Schmidt und fügte hinzu: „Wir Lehrerinnen und Lehrer teilen angesichts der steigenden Beliebtheit dieser Produkte die Sorge vieler Eltern und sehen dringenden Handlungsbedarf. Wir unterstützen deshalb ausdrücklich Gesundheitsministerin Melanie Huml und die Bayerische Staatsregierung in ihrem Anliegen, sich beim Bund dafür einzusetzen, die gegenwärtige Lücke im Jugendschutzgesetz schnell zu schließen. Gleichzeitig müssen Kinder und Jugendliche an den Schulen präventiv über die Gefahren aufgeklärt werden. Ein Verbot alleine reicht nicht aus.“


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