DIE ÜBERTRITTSZEUGNISSE HELFEN ELTERN UND SCHÜLERN

Sie zeigen den momentan richtigen Bildungsweg auf

Am 2. Mai werden an die bayerischen Grundschülerinnen und –schüler die Übertrittszeugnisse vergeben. Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt unterstrich aus diesem Anlass ihre Bedeutung als Entscheidungshilfe für Eltern und deren Kinder: „Durch die sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeit der Grundschullehrkräfte wird Bildungsgerechtigkeit hergestellt, erfolgreiche Bildungskarrieren werden ermöglicht. Die Entscheidung für die momentan richtige Schulwahl wird auf eine verlässliche Grundlage gestellt. Da die Eltern durch die Zeugnisse wissen, an welcher Schulart ihr Kind entsprechend seinen Begabungen und Interessen bestmöglich weitergefördert werden kann, erhöhen sich auch die Chancen von Kindern aus bildungsferneren Familien. Die Freigabe des Elternwillens schafft hier nur Ungerechtigkeit, wie die Beispiele anderer Bundesländer zeigen. Und sie wird den Kindern vielfach nicht gerecht, weil einerseits teilweise Schülerinnen und Schüler eine Schulart besuchen, die sie überfordert und die sie womöglich wieder verlassen müssen, und andererseits Begabungen sich nicht entfalten können.“ Schmidt erinnerte auch daran, dass angesichts der Durchlässigkeit des mehrgliedrigen bayerischen Schulwesens allen Kindern ungeachtet der jetzigen Übertrittsempfehlung weiterhin sämtliche Bildungsabschlüsse offenstehen.


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