LEHRER UND ELTERN WARNEN VOR PERSONALMANGEL

SPARBESCHLÜSSE DER STAATSREGIERUNG: LEHRER UND ELTERN WARNEN VOR VERSCHÄRFUNG DES PERSONALMANGELS

Als „unverständlich und nicht akzeptabel“ haben die Vorsitzenden des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt, der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien (LEV) Thomas Lillig und der Vereinigung der Direktorinnen und Direktoren der Bayerischen Gymnasien Dr. Winfried Steflbauer die Konsequenzen für die Personalversorgung der Gymnasien bezeichnet, die sich aus den geplanten Sparbeschlüssen der Staatsregierung ergeben. Alle drei Vorsitzende sind sich einig, dass die Verlängerung der Wiederbesetzungssperre die schon jetzt prekäre personelle Situation noch weiter verschärfen wird: Der LEV-Vorsitzende Lillig warnte: „Sparen ist ein hehres Ziel. Es muss aber da seine Grenzen finden, wo die Qualität und Funktionsfähigkeit unserer Schulen gefährdet wird.“ Der Landesvorsitzende der Direktorenvereinigung betont, dass die Staatsregierung nach eigener Aussage nicht an der Bildung sparen wolle, die Belastung der Gymnasien seit Jahren gewaltig ist und die Schulen endlich Luft zum Atmen brauchen und keine Einsparungen zu Lasten der Lehrergesundheit und der Qualität der Bildung verkraften können. Und der bpv-Vorsitzende Schmidt erinnert daran: „Unsere Gymnasien leiden schon jetzt unter teilweise ganz erheblichem Mangel an qualifizierten Lehr- und Verwaltungskräften. Diesen Mangel durch eine Wiederbesetzungssperre weiter zu verschärfen, wäre fahrlässig und unverantwortlich. Fakt ist: Unsere Schulen können auf keine einzige Lehr- oder Sekretariatskraft verzichten.“


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