PHILOLOGENVERBAND ZUM KOALITIONSVERTRAG

Der Bayerische Philologenverband (bpv), der die Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen vertritt, liest in dem gestern vorgestellten Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern ein klares Bekenntnis zum gegliederten Schulwesen mit einem starken Gymnasium und sieht die erzielte Einigung unter dem Leitmotiv „Evolution statt Revolution“.
 
Michael Schwägerl, Vorsitzender des bpv: „CSU und Freie Wähler können mit der Vereinbarung die erfolgreiche bayerische Bildungspolitik fortsetzen. Jetzt gilt es, die zentralen Punkte schnell und verlässlich umzusetzen, damit aus Worten Taten werden.“
 
Besonders freut Schwägerl die zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung für alle Lehrkräfte durch eine Anhebung der Eingangsbesoldung und die Ankündigung, jedes Jahr 1000 zusätzliche Stellen zu schaffen. „Professionell ausgebildete Lehrkräfte einzustellen ist das beste Mittel für beste Bildung. Wenn dies vorausschauend geschieht, wie es im Koalitionsvertrag z.B. für das neue G9 ausdrücklich festgehalten wird, bleibt Bayern künftig hoffentlich der ‚Schweinezyklus‘ bei den Einstellungen erspart. Dass darüber hinaus Befristungen weitgehend abgeschafft werden sollen, ist sehr zu begrüßen“, meint Schwägerl.
 
„Gerne nehmen wir das Gesprächsangebot zur Weiterentwicklung des Gymnasiums mit der Zielrichtung ‚mehr Vertiefung, mehr Schwerpunkte und mehr Wahlangebote‘ wahr. Diese Leitplanken braucht die neue Oberstufe. Wir als Verband werden hier konstruktive und fachkundige Beiträge leisten“, stellt Schwägerl fest.
 
Mit Spannung erwartet der Bayerische Philologenverband die Entscheidung, welche Person zukünftig für diese landespolitischen Kernthemen stehen wird.