MEHR ZEIT FÜR JUNGE GYMNASIASTEN

Mehr Zeit für junge Gymnasiasten – Oberstufe auf dem Radar

Bayerischer Philologenverband (bpv) begrüßt Start des neuen G9

Mit dem heutigen Dienstag ist es da – nicht nur auf dem Papier: das neue neunjährige Gymnasium. Die diesjährigen 5.- und 6.-Klässler sind die ersten, die sich wieder als „G9-Schüler“ fühlen dürfen.

Seit der überraschenden Einführung des G8 vor 15 Jahren hat sich der Bayerische Philologenverband (bpv) für mehr Zeit für die bayerischen Schülerinnen und Schüler am Gymnasium eingesetzt und dies 2014 auch in seiner Kampagne "Die Zeit ist reif!" gefordert: Mehr Zeit für Persönlichkeitsentwicklung, für individuelle Förderung, für Freiräume, für außerschulische Lernerfahrungen, für ästhetische Bildung und für echte Hochschulreife. Nun ist die Zeit dafür gekommen. Der Bayerische Philologenverband wünscht allen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern, Eltern und allen weiteren am Gelingen unseres Schulwesens Beteiligten einen guten und möglichst problemlosen Start in das neue Schuljahr und vor allem das neue G9.

Der Start ist das Eine – doch wie geht es weiter im neuen G9? Nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich Klarheit, wie der weitere Schulweg ihrer jüngsten Schülerinnen und Schüler aussehen wird. Die Ausgestaltung der Lehrpläne für die 7. bis 10. Jahrgangsstufe wird in den nächsten Wochen ihren Abschluss finden; die Überholspur – das „G8 im G9“ – steht kurz vor der Umsetzung. Offen ist dagegen weiterhin die Ausgestaltung der Oberstufe. Michael Schwägerl, der Vorsitzende des bpv, stellt dazu fest: „Der Zeitpunkt ist da, nicht weiter auf neue KMK-Regelungen zur Oberstufe und zum Abitur zu warten. Bayern muss hier seinen eigenen Weg gehen, mit stärkerer Profilierung und mehr Vertiefungsmöglichkeiten für alle Fächer. Der bpv und seine Gremien stehen hierzu im intensiven Austausch mit dem Kultusministerium. Auf dass ‚Zeit für mehr‘ auch in der Oberstufe Wirklichkeit werden kann!“

Für den Inhalt verantwortlich:
Carina Bussolera, Pressestelle des bpv (
pressestelle@bpv.de)