GUT GERÜSTET INS ABITUR

Rund 39.000 bayerische Schüler stellen sich der Reifeprüfung

Am kommenden Mittwoch, den 02. Mai, starten rund 39.000 bayerische Gymnasiastinnen und Gymnasiasten mit der schriftlichen Prüfung im Fach Mathematik in die Abiturprüfungen. Der Bayerische Philologenverband (bpv), der die Interessen der Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen vertritt, wünscht allen Abiturienten viel Erfolg, aber auch Gelassenheit bei den Prüfungen.

Michael Schwägerl, Vorsitzender des bpv: „Die Abiturientinnen und Abiturienten haben sich zusammen mit ihren Lehrkräften intensiv auf die Prüfungen vorbereitet. Ich rate zu Gelassenheit und Selbstvertrauen bei den anstehenden Aufgaben.“ Neben der Klausur im Fach Mathematik stehen noch die schriftliche Prüfung im dritten Abiturfach am 07. Mai und in Deutsch am 11. Mai an. Die beiden Kolloquien werden dann in den Wochen vor und nach den Pfingstferien stattfinden. Am 29. Juni bekommen die Schülerinnen und Schüler schließlich ihre Reifezeugnisse ausgehändigt.

Bayerisches Abitur als Ausdruck höchster Qualität

Für den bpv ist das bayerische Abitur nicht nur eine Hochschulzugangsberechtigung, sondern eine echte Hochschulreife. „Die hohe Qualität unserer Abiturprüfung ist Markenkern bayerischer Bildungspolitik. Zwar unterstützen wir grundsätzlich gemeinsame bundesweite Standards und Pools von Prüfungsaufgaben. Dies darf aber nicht auf Kosten ebendieser Qualität gehen“, meint Schwägerl. Das Endergebnis der bayerischen Abiturienten kann sich im Vergleich mit anderen Bundesländern durchaus sehen lassen. So wurde 2017 ein Durchschnitt von 2,30 erreicht, wobei die Abiturientinnen mit 2,19 etwas erfolgreicher waren als die Abiturienten (2,42). Damit lagen die Ergebnisse über denen ihrer Mitschüler im Bundesdurchschnitt.

Lehrkräfte leisten Außerordentliches

Ganz besonders dankt Schwägerl auch den Lehrkräften: „Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind durch die Abiturprüfungen zusätzlich beansprucht. Die schriftlichen Arbeiten müssen von einem Erst- und Zweitkorrektor bewertet, mündliche Prüfungen vorbereitet und durchgeführt und wegen des Abiturs eingespannte Kollegen vertreten werden. Nicht zuletzt treffen sich viele Schüler auch noch außerhalb der Unterrichtszeit mit ihren Kursleiterinnen und Kursleitern, um letzte Fragen zu klären und Aufgaben zu üben. Ganz nebenbei soll natürlich auch der Unterricht in den Klassen 5-11 sowie der Probeunterricht für die Viertklässler absolviert werden. Dies zeigt, dass nicht nur die Abiturienten, sondern auch die Lehrkräfte in der Zeit des Abiturs stark gefordert sind.“