BPV BEGRÜßT ZWEITQUALIFIZIERUNG IN TEILZEIT

Der Bayerische Philologenverband (bpv) begrüßt die heute von Kultusminister Bernd Sibler in München bekanntgegebene Änderung, dass die Zweitqualifizierungsmaßnahme an Grund- und Mittelschulen ab dem kommenden Schuljahr auch in familienpolitischer Teilzeit durchlaufen werden könne. Diese Möglichkeit bestehe sowohl für neue Bewerberinnen und Bewerber als auch für Lehrkräfte, die bereits an der Maßnahme teilnehmen.

Verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Der bpv sieht diese Entscheidung in einer Linie mit der bereits im April im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes beschlossenen Öffnungsklausel, welche die Möglichkeit für eine Teilzeitausbildung im Vorbereitungsdienst (Referendariat) eröffnet. „Wir freuen uns, dass durch den heutigen Entschluss auch für die jungen Kolleginnen und Kollegen an den Grund- und Mittelschulen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert wird“, so Michael Schwägerl, Vorsitzender des bpv.

Ausbildungscharakter noch stärker in den Vordergrund rücken

Schwägerl weist aber auch auf weiteren Verbesserungsbedarf hin: „Zur Stärkung des Ausbildungscharakters der Zweitqualifizierung fordern wir weiterhin für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine deutliche Reduzierung des Stundendeputats. Die aktuelle Minderung um eine Stunde ist für eine Vollzeitkraft zu gering, um sich auf die pädagogischen und didaktischen Anforderungen an den Grund- und Mittelschulen angemessen vorbereiten zu können. Für notwendige Hospitationen, Gespräche und Fortbildungen bleibt weiterhin zu wenig Zeit.“


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Carina Bussolera, Pressestelle des bpv (presse@bpv.de; Tel. 089-746163-0)