"STARKE STIMME BAYERNS"

bpv gratuliert Stefan Düll zum stellvertretenden Vorsitz im Deutschen Philologenverband

Neusäßer Schulleiter Nachfolger von Heinz-Peter Meidinger im Vorstand

14 Jahre lang prägte Heinz-Peter Meidinger aus Deggendorf das Gesicht des Deutschen Philologenverbands (DPhV) als sein Vorsitzender. Am Wochenende nun gab er sein Amt an Susanne Lin-Klitzing aus Hessen ab. Bayern ist aber auch zukünftig im Vorstand vertreten, denn Stefan Düll (52), Schulleiter am Justus-von-Liebig-Gymnasium Neusäß (Landkreis Augsburg), ist neuer stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbands, der rund 90.000 Lehrkräfte in Deutschland vertritt.

Düll erläutert seine Themenschwerpunkte: „Das Gymnasium ist eine 'Marke', diese muss bundesweit erhalten werden, das Bayerische Gymnasium kann hier als Maßstab gelten. Zudem kann nur eine schulartspezifische Lehrerbildung die Qualität des Abiturs garantieren, dafür möchte ich mich einsetzen.“ Auch die Arbeitszeit der Lehrer ist für ihn ein wichtiger Punkt: „Lehrkräfte sind keine Hamster, die das Rad immer schneller laufen lassen können. Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn muss auch die Arbeitszeit mit einschließen. Diese wird der DPhV im Frühjahr 2018 zusammen mit der Uni Rostock mithilfe einer bundesweiten Arbeitszeitstudie erfassen und auswerten.“ Stefan Düll ist seit Juli 2014 Schulleiter und Seminarvorstand am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß und seit fast 10 Jahren Bezirksvorsitzender des Bayerischen Philologenverbands (bpv) in Schwaben.

 

Auch der Vorsitzende des bpv, Michael Schwägerl, ist erfreut: „Das Bayerische Gymnasium setzt Maßstäbe in Deutschland, daher freuen wir uns, dass auch in den kommenden vier Jahren ein Bayer im Vorstand des DPhV an prominenter Stelle vertreten ist. Gleichzeitig gratulieren wir auch unserer neuen Vorsitzenden Prof. Susanne Lin-Klitzing. Mit ihr ist eine ausgewiesene Bildungsexpertin, die große Kenntnisse aus Theorie und Praxis des Gymnasiums vereint, an der Verbandsspitze. Hans-Peter Meidinger danken wir überaus für seinen Einsatz um das Gymnasium in Deutschland und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg als Präsident des Deutschen Lehrerverbands.“