WERTEERZIEHUNG WIRKT!

Der Bayerische Philologenverband (bpv) zeigt sich angesichts der Flüchtlingsproblematik erfreut über das in der neuesten Shell Studie sichtbar werdende Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen in Deutschland

„Die Jugendlichen in Deutschland zeigen bei dem Thema Zuwanderung erfreulich große Offenheit und Toleranz. Das ist angesichts der mit der Flüchtlingsproblematik verbundenen Herausforderungen für unsere Gesellschaft von zentraler Bedeutung!“, erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt zu Ergebnissen der 17. Shell Jugendstudie „Jugend 2015“ und erläutert: „Nur 37 Prozent wollen die Zuwanderung nach Deutschland verringern. 2006 waren noch 58 Prozent dafür. Gleichzeitig ist die Zahl der Jugendlichen, die Angst vor Ausländerfeindlichkeit haben, gestiegen, und zwar von 40 Prozent im Jahr 2010 auf nunmehr 48 Prozent. Nur 29 Prozent hingegen haben Angst vor Zuwanderung. Ich denke, die Jugendlichen haben mehrheitlich das richtige Gespür dafür, wo Gefahren für unsere Gesellschaft liegen. Ihr Kompass stimmt! Verantwortungsbewusstsein, Toleranz und Offenheit zu entwickeln, sind wesentliche Ziele unserer Werteerziehung, nicht zuletzt auch in der Schule. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass wir hier auf einem guten Weg sind und dass sich die Anstrengungen lohnen. Angesichts der immensen Aufgabe, Flüchtlingskinder jetzt in den Schulen zu integrieren, ist das eine wichtige Erkenntnis und sollte für die Politik Ansporn sein, den Schulen alle notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, damit die Integration gelingen kann!“