SCHULSPORT ZENTRALER BESTANDTEIL AM GYMNASIUM!

Der Bayerische Philologenverband betont die Bedeutung des Schulsports und begrüßt, dass der Bund ab 2015 die Förderung für „Jugend trainiert für Olympia“ wieder voll aufnehmen wird

„Die Bedeutung des Schulsports – nicht zuletzt auch am Gymnasium – kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden!“, betont der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands Max Schmidt und erklärt: „Erziehung zum Sport und durch Sport ist ein wesentlicher Bestandteil gymnasialer Bildung! In diesem Zusammenhang begrüßt der bpv die Entscheidung des Bundes, die Förderung für „Jugend trainiert für Olympia / Jugend trainiert für Paralympics“ ab 2015 in vollem Umfang wieder aufzunehmen. Der ursprünglich beabsichtigte Ausstieg war – genauso wie die Halbierung der Fördermittel in diesem Jahr, die leider bestehen bleibt, – ein Fehler! Sport lebt vom Wettkampf, unabhängig davon, ob eine Leistungsorientierung oder der Breitensportgedanke im Vordergrund stehen. Diesen weltweit größten Schulsportwettbewerb in Deutschland finanziell ausbluten zu lassen, wäre jeder individuellen Leistungsförderung am Gymnasium entgegengestanden! Vielmehr muss Sport an den Schulen und gerade auch am Gymnasium gestärkt werden.“

Von Wettbewerben wie „Jugend trainiert für Olympia” gehe dabei eine wichtige Signalwirkung aus, weil sie erheblich zur Motivation der Schülerinnen und Schüler beitragen, was auch die Vorsitzende der Landesfachgruppe Sport im bpv, Lenka Schäfer, unterstreicht: „Verzichtete man rein aus Kostengründen auf einen Ansporn zur Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler in Deutschland, wäre das sehr kurzfristig gedacht und unverantwortlich.“
Abschließend forderte Schmidt: „In einem neuen neunjährigen Gymnasium muss in Zukunft dem Sport auch wieder mehr Raum gegeben werden. Ohne den umfangreichen Nachmittagsunterricht in der Mittelstufe hätten unsere Schülerinnen und Schüler wieder mehr Zeit für Sport – sei es durch zusätzliche Angebote in den Schulen oder im Vereinssport.“