QUALITÄT DES ABITURS MUSS IM MITTELPUNKT STEHEN!

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands Max Schmidt betont die Bedeutung der Qualitätssicherung als zentrale Aufgabe für die Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums: „Wir reden über die Dauer der gymnasialen Schulzeit, weil wir in Sorge um die Qualität des Abiturs sind. Diese Qualität langfristig zu sichern, ist von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung. Es geht um nichts Geringeres als die Zukunftsfähigkeit unseres Landes! Das Abitur darf nicht zur Mogelpackung werden! Vielmehr müssen die Schülerinnen und Schüler das Gymnasium mit einer breiten allgemeinen Hochschulreife verlassen, die nicht nur eine Hochschulzugangsberechtigung ist, sondern ihnen auch ermöglicht, ein aufgenommenes Studium erfolgreich abzuschließen. Um diese Reife zu erlangen, brauchen sie Zeit! Im Vergleich mit anderen OECD-Industriestaaten haben deutsche Abiturientinnen und Abiturienten bereits jetzt weniger Unterrichtsstunden. Ich warne eindringlich davor, die Stunden weiter zu kürzen, um so eine schnelle Antwort auf die Belastung der Schülerinnen und Schüler zu finden. Das ist der falsche Weg: Er kann nur zu Qualitätsverlust und sinkender Studierfähigkeit führen! Niemand kann das wollen. Die Eckpunkte des bpv für ein weiterentwickeltes bayerisches Gymnasium zeigen hingegen einen Weg auf, der den Schülerinnen und Schülern die Zeit gibt, echte Hochschulreife in der für sie notwendigen Geschwindigkeit zu erreichen.“