GYMNASIALE NACHWUCHSLEHRKRÄFTE ERSTKLASSIG AUSGEBI

Kongress „Alternative Arbeitsmärkte – berufliche Perspektiven für Referendare“ zeigt auf, dass Absolventen des Gymnasiallehramts auch für den Arbeitsmarkt außerhalb des Schuldienstes hervorragend qualifiziert sind

Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt betont heute in München auf dem Kongress „Alternative Arbeitsmärkte – berufliche Perspektiven für Referendare“ der Stiftung „Gymnasium, Studium und Beruf“ des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) und des Arbeitskreises Gymnasium und Wirtschaft die hohe Qualität der Ausbildung gymnasialer Nachwuchslehrkräfte: „Durch das vertiefte Studium zweier Fächer plus Erziehungswissenschaften und die vielfältigen im Referendariat erworbenen Kompetenzen sind junge Gymnasiallehrerinnen und –lehrer auch bestens für eine Anstellung außerhalb des Schuldienstes qualifiziert. In Zeiten, in denen wohl bis auf Weiteres nicht alle, die Ihre Ausbildung für das Lehramt am Gymnasium erfolgreich abgeschlossen haben, das Angebot einer Planstelle bekommen oder eine Anstellung bei anderen Schulträgern finden und die Einstellungssituation schwierig bleibt, ist es der Stiftung des bpv ein Anliegen, die Eingliederung in das Berufsleben zu begleiten, zu fördern und auch Hilfen anzubieten. Dazu dient dieser Kongress, der sich mit der beruflichen Situation von Lehramtsassessoren befasst. Sie besitzen zahlreiche Kompetenzen, die auch außerhalb des Schuldienstes von großer Bedeutung sind!“

Polyvalenz universitärer Abschlüsse erhöhen

Schmidt erklärt: „Ein wesentliches Ziel des bpv ist es, Modelle weiterzuentwickeln, die die Polyvalenz universitärer Abschlüsse erhöhen. Nachdem unser Nachwuchs ja kein fachliches Schmalspurstudium durchläuft, sondern zwei Fächer vertieft studiert, müssen zunehmend Möglichkeiten eröffnet werden, dies auch durch einen entsprechenden Abschluss wie den Master of Science oder den Master of Arts neben dem Staatsexamen – das wir auf jeden Fall beibehalten wollen – abzubilden. Unser Nachwuchs wird zwar im Schuldienst gebraucht, ist aber dennoch häufig ohne Chance auf eine Lehrerstelle. So müssen viele junge Kolleginnen und Kollegen mit Bewerbern auf dem Arbeitsmarkt außerhalb des Schuldienstes konkurrieren. Daher dürfen ihnen Abschlüsse, die ihren tatsächlichen Qualifikationsstand darstellen, nicht verwehrt bleiben!“


Bitte beachten Sie auch das Programm des Kongress „Alternative Arbeitsmärkte – berufliche Perspektiven für Referendare“