ETHIKUNTERRICHT GEWINNT IMMER MEHR AN BEDEUTUNG

Der Bayerische Philologenverband begrüßt deshalb die Forderungen des morgigen Ethik-Gipfels

Im Vorfeld des morgigen Ethik-Gipfels an der LMU München und der Präsentation der Ethik-Agenda, die eine adäquate Lehrerausbildung für das Schulfach Ethik fordert, erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt: „Angesichts sich verändernder religiöser Bindungen in unserer Gesellschaft kommt dem Schulfach Ethik immer größere Bedeutung zu. Der bpv begrüßt deshalb grundsätzlich die Initiative des Ethik-Gipfels. Qualitätsvoller Ethikunterricht ist uns ein gemeinsames Anliegen. Wir unterstützen die Forderungen nach einem verstärkten Ausbau von Fortbildungen, Nachqualifikation fachfremd unterrichtender Lehrkräfte und Weiterbildung. Das langfristige Ziel, Ethik als vollwertiges Fach zu etablieren und die Einrichtung von Hauptfachstudiengängen für das Schulfach Ethik an den bayerischen Universitäten, ist richtig.

Dank und Anerkennung für die Ethik unterrichtenden Lehrkräfte

Schmidt fügt hinzu: „Dank und Anerkennung gelten aber ungeachtet dieser Forderungen allen Lehrkräften, die ‎bislang den Ethikunterricht getragen haben und weiter tragen werden. Ihr Engagement in der Aus- und Fortbildung und das bereits jetzt erreichte Niveau – insbesondere im gymnasialen Bereich – dürfen nicht geringgeschätzt werden. Die Ethik unterrichtenden Lehrkräfte leisten einen ganz entscheidenden Beitrag zur Werteerziehung an unseren Schulen, indem sie Grundlagen für die Entwicklung moralischen Urteilens und Handelns schaffen. Respektvolles und friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft werden so in bedeutsamer Weise gefördert.“