ABITUR: BESTE PROGNOSE FÜR STUDIENERFOLG

Abitur hat entscheidende Aussagekraft für Studienerfolg

Der Bayerische Philologenverband kritisiert den Gesetzentwurf der Freien Wähler zur Änderung des Gesetzes über die Hochschulzulassung

Zum in der gestrigen Plenarsitzung beratenen Gesetzentwurf der Freien Wähler zur Hochschulzulassung erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands Max Schmidt: „Die Abiturnote hat entscheidende Aussagekraft für den Studienerfolg. Dies belegen etliche Studien, wie z. B. der Universitäten Hohenheim und Ulm oder der FH Aachen. Die Inhaber besserer Abiturnoten absolvieren mehrheitlich ihr Studium erfolgreicher, erreichen bessere Prüfungsnoten und dies in deutlich kürzerer Zeit. Dies kann auch bei nüchterner Betrachtung kaum verwundern. Anders als neu hinzugekommene Kriterien der Auswahl von Studienplatzbewerbern wie Auswahlgespräche, Tests oder praktische Tätigkeiten bildet sich in der Abiturnote das Ergebnis eines langjährigen, fachlich breit angelegten Bildungsprozesses ab, für den kognitive Fähigkeiten und eine generelle Leistungsbereitschaft unabdingbare Voraussetzungen sind. Die Pläne der Freien Wähler, nach denen die Hochschulen die Möglichkeit bekommen sollen, die Abiturnote bei der Studienplatzvergabe schwächer zu gewichten, gehen an der Wirklichkeit der wissenschaftlichen Befunde vorbei. Festzuhalten ist, dass man halt nicht alles werden kann, was man will. Und die Abiturnote ist eben wissenschaftlich erwiesen ein valider Prädiktor für den Studienerfolg!“