VERANTWORTUNG DES GYMNASIUMS FÜR WERTEERZIEHUNG

75. Jahrestag der Reichspogromnacht

bpv-Vorsitzender Schmidt: „Das Gymnasium nimmt seine Aufgabe sehr ernst!“

Anlässlich des 75. Jahrestages der Reichspogromnacht diesen Samstag betonte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands (bpv) Max Schmidt die Verantwortung des Gymnasiums zur Erziehung zu Frieden und Demokratie: „Bildung und Werteerziehung sind die Schlüssel gegen Rechtsradikalismus. Die Lehrkräfte an unseren Schulen vermitteln ein lebendiges Geschichtsbewusstsein und werden so ihrer besonderen Verantwortung und Verpflichtung gerecht, die die Herausforderung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in unserer Geschichte an uns Deutsche stellt. So sind beispielsweise Gedenkstättenbesuche im gymnasialen Unterricht fest verankert. Die Vermittlung historischen Wissens, demokratischen und rechtsstaatlichen Bewusstseins, von Empathie für das Individuum und der Achtung der Würde des Menschen sind uns zentrales Anliegen. Das Gymnasium nimmt seine Aufgabe diesbezüglich sehr ernst.“

„Neben Fächern wie Geschichte, Sozialkunde und Religion, die Wissen um die Gefahren des Totalitarismus, des Rassismus und um die deutsche Geschichte vermitteln, wirken alle gymnasialen Fächer gemeinsam an der Aufgabe mit, die Schülerinnen und Schüler zu Wachsamkeit und Engagement im demokratischen Rechtsstaat und zu Zivilcourage, kurzum zum mündigen Bürger im demokratischen Rechtsstaat, und zur Achtung vor der Würde des Menschen zu erziehen,“ ergänzte Schmidt, „denn Werteerziehung ist schlechthin die zentrale Aufgabe jeglicher Bildung!“

Der Bayerische Philologenverband ist Mitglied im „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ und im „Wertebündnis Bayern“. Als zweitgrößter Lehrerverband im Freistaat vertritt der bpv die Interessen der Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen.