GUTES ERGEBNIS BEI PISA BESTÄTIGUNG UND ANSPORN

Der Bayerische Philologenverband mahnt mehr Ressourcen für Begabtenförderung an

„Wir Lehrkräfte freuen uns über die vorgestellten Ergebnisse der PISA-Studie 2012, die deutschen Schülerinnen und Schüler konnten sich insgesamt erneut verbessern und liegen mit ihren Leistungen im internationalen Vergleich das erste Mal in allen Bereichen deutlich über dem OECDDurchschnitt. Darauf, dass Bayern zum guten Gesamtergebnis substantiell beigetragen hat, sind wir stolz!“, erklärte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverband (bpv) Max Schmidt. Gleichzeitig mahnte er aber mehr Bedeutung für Begabtenförderung an: „Selbstverständlich brauchen wir Förderinstrumente für schwächere Schüler, damit die Bildungsteilhabe aller gewährleistet ist. Aber der Blick darf nicht nur in die eine Richtung gehen. Für die Zukunft unseres Landes ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir auch intensive Anstrengungen im Bereich der Begabtenförderung unternehmen, insbesondere auch im MINT-Bereich! Wir müssen es schaffen, alle besonderen Begabungen zu entdecken und entsprechend zu fördern! So lässt sich der Leistungsgedanke an unseren Schulen stärken und mittelbar die Bildungsqualität sichern. Besonderer Bedeutung kommt auch der Schnittstelle am Übergang vom Gymnasium zur Universität zu: Hier muss ein Instrument gefunden werden, mit dem Kontinuität gewährleistet wird.“