SKEPSIS GEGENÜBER LEV-UMFRAGE

PHILOLOGENVERBAND: SKEPSIS GEGENÜBER DEN ERGEBNISSEN DER LEV-UMFRAGE ZUM G8

Mit Skepsis hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt die Ergebnisse der heute vorgestellten Elternbefragung zum achtjährigen Gymnasium zur Kenntnis genommen: „Die Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien malt ein düsteres Bild von den Zuständen an unseren Schulen. Der differenzierter zu sehenden Wirklichkeit wird diese Sichtweise nicht gerecht: Wir Lehrkräfte diagnostizieren bei unseren Schülern keineswegs Überforderung und Überarbeitung als den Regelfall.“ – Klar ist für Schmidt aber auch: „Nach dem ersten G8-Jahrgang 2011 müssen sich alle Beteiligten zusammensetzen und die Erfahrungen mit dem achtjährigen Gymnasium bilanzieren. Das schließt auch ein, über wirklich sinnvolle Modifikationen zu beraten – pauschale Stunden- und Lehrplankürzungen gehören sicher nicht dazu. Bis dahin aber müssen weitere Änderungen tabu sein: Auf der Zielgerade des ersten G8-Jahrgangs würden sie unsere Schulen nur in ein unüberschaubares Chaos stürzen.“

Sein Verband, so Schmidt, habe sich mit Blick auf 2011 bereits Gedanken über wirklich sinnvolle Modifikationen für die Schülerschaft des achtjährigen Gymnasium gemacht: „Die flexible Vernetzung von Mittel- und Oberstufe des Gymnasiums ist eine Idee, die unseren Schülern wirklich etwas bringen würde – und zwar den schwächeren wie den guten und denjenigen mit besondern Interessen und Talenten gleichermaßen!“ Näheres dazu findeN Sie HIER .