POLITIK FÜR G 8 VERANTWORTLICH

„DIE PROBLEME DES ACHTJÄHRIGEN GYMNASIUMS HAT DIE POLITIK ZU VERANTWORTEN, NICHT DIE LEHRERSCHAFT“

Höchst befremdet ist der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt über derzeit vom Bayerischen Rundfunk verbreitete angebliche Vorwürfe des Kultusministeriums, an den Problemen des achtjährigen Gymnasiums sei die Lehrerschaft schuld: „Wir Lehrkräfte sind die letzten, denen man den Schwarzen Peter für die Probleme des achtjährigen Gymnasiums zuschieben kann. Seit Jahren tun wir alles nur irgend Mögliche, um die negativen Folgen dieser Reform für unsere Schülerinnen und Schüler abzumildern und aufzufangen.“

Schmidt erinnerte daran: „Es war die damalige Staatsregierung, die ohne sorgfältige Vorbereitung und gegen den heftigen Protest von Schülern, Eltern und Lehrkräften dieses Großprojekt durchgedrückt hat.“