LEHRER IN AUFRUHR!


SPARBESCHLÜSSE DER STAATSREGIERUNG UND GYMNASIALE BILDUNGSQUALITÄT BEWEGEN BAYERNS GYMNASIALLEHRER


Hauptversammlung bestätigt Vorsitzenden Max Schmidt als Vorsitzenden
Bayerns Lehrkräfte sind in Aufruhr. Dies wurde bereits am ersten Tag der Hauptversammlung des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) in Deggendorf deutlich, zu der sich bis Samstag rund 200 Vertreter der Gymnasien und Beruflichen Oberschulen aus ganz Bayern treffen. Schuld daran sind die jüngsten Sparvorhaben der Staatsregierung zulasten der Beamtenschaft sowie Äußerungen von Ministerpräsident Seehofer zum Beamtenstatus von Lehrkräften. Weitverbreitet unter den Delegierten ist im Jahr des doppelten Abiturientenjahrgangs auch die Sorge um die Qualität und die weitere Entwicklung des Gymnasiums.

bpv-Vorsitzender Schmidt: Sparbeschlüsse ungerecht und nicht nachvollziehbar
Max Schmidt, der seit 2001 amtierende und in Deggendorf mit 80 Prozent der Stimmen wiedergewählte Vorsitzende des Philologenverbandes, forderte die Staatsregierung zur Revision ihrer jüngsten Sparbeschlüsse auf: „In einer Zeit, in der die Wirtschaft boomt und die Steuereinnahmen sprudeln wie nie, sind solch drastische Sparmaßnahmen wie Nullrunde und die Aussetzung von Leistungselementen für die Beamtenschaft weder einzusehen noch vermittelbar!“ Als besonders ungerecht bezeichnete Schmidt die vorgesehene Absenkung der Eingangsbesoldung für Berufseinsteiger. Nach bpv-Berechnungen müssten sich Junglehrer darauf einstellen, möglicherweise über 500.- Euro brutto weniger zu bekommen. Schmidt dazu wörtlich: „Das ist himmelschreiend! Wo die Wirtschaft Lohnerhöhungen vorzieht und Sonderzahlungen an die Beschäftigten ausschüttet, vergrault der Freistaat motivierte und qualifizierte Lehrkräfte, die an unseren Schulen dringend gebraucht werden. Verantwortungsvolle und vorausschauende Personalpolitik sieht anders aus!“ Bereits jetzt haben sich