JUNGLEHRER BEGRÜßEN ZUSÄTZLICHE LEHRERSTELLEN

JUNGLEHRER BEGRÜßEN BEKENNTNIS VON KULTUSMINISTER DR. SPAENLE ZUR SCHAFFUNG ZUSÄTZLICHER LEHRERSTELLEN

Die Vorsitzende der Referendar- und Junglehrervertretung (rjv) im Bayerischen Philologenverband, Carina Benning-Heufelder, hat die heute per Pressemitteilung vorgenommene Klarstellung von Kultusminister Dr. Spaenle begrüßt, dass die Regierungskoalition trotz der Sparbeschlüsse vom Wochenende daran festhalte, pro Jahr 1.000 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung zu stellen. Benning-Heufelder betonte: „Diese Stellen sichern Einstellungschancen und berufliche Perspektiven für junge Kolleginnen und Kollegen, die an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen dringend gebraucht werden. Mehr Lehrer helfen, die Klassen endlich zu verkleinern und das Lernen nachhaltiger und schüleraktivierender gestalten zu können. Als Englischlehrerin weiß ich, wie sehr Schüler gerade im Fremdsprachenunterricht von überschaubaren Lerngruppen profitieren.“

Kritik an Absenkung der Einstiegsbesoldung um fast 10 Prozent

Kritik übte Benning-Heufelder dagegen am Plan der Staatsregierung, die Eingangsbesoldung für Nachwuchslehrer um eine volle Gehaltsgruppe zu kappen: „Dieser Beschluss geht voll zulasten unserer jungen Kolleginnen und Kollegen. Gehaltseinbußen von fast 10 Prozent sind für junge Kollegen, von denen Schüler, Eltern und Kollegen ein besonders hohes Engagement erwarten, nur schwer zu verkraften und unnötig demotivierend. Die Politik sollte doch noch einmal gehörig in sich gehen – und dann den Verzicht auf dieses Opfer beschließen!“

In Windeseile 2.000 Unterstützer bei Online-Aktion gegen Besoldungsabsenkung

Die breite Unterstützung für die Forderung nach Verzicht auf eine Absenkung der Einstiegsbesoldung wird deutlich in der enormen Resonanz auf die Online-Unterschriftenaktion, zu der der Bayerische Philologenverband seit gestern Nachmittag auf seiner Homepage aufruft: Bereits innerhalb weniger Stunden hatten sich mehr als 2.000 Unterstützer eingetragen.