GERECHTIGKEIT GEWAHRT

DOPPELTER ABITURIENTENJAHRGANG WIRFT SEINE SCHATTEN VORAUS
bpv sieht Gerechtigkeit zwischen G8 und G9 bislang gewahrt

Der doppelte Abiturientenjahrgang 2011 in Bayern wirft seine Schatten voraus: Zum ersten und einzigen Mal werden am Freitag zwei Schülerjahrgänge Zeugnisse erhalten, deren Ergebnisse in die Abiturnote einfließen. Philologenchef Max Schmidt, der Vorsitzende des Berufsverbandes der Lehrkräfte an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen, kann als langjähriger Oberstufenkoordinator am Gymnasium Grafing keine Verwerfungen zwischen den Noten der Schüler des acht- und des neunjährigen Gymnasiums erkennen: „Die Unterschiede zwischen den Jahrgängen sind sehr gering. Zum Glück stellt sich damit das befürchtete Gerechtigkeitsproblem in dieser Hinsicht nicht ein. Jetzt kommt es darauf an, Abituraufgaben zu erstellen, durch die keiner der beiden Jahrgänge benachteiligt wird. Eine besondere Herausforderung wird dabei sein, das Alter und den Entwicklungsstand der Schüler des achtjährigen Gymnasiums angemessen zu berücksichtigen. Sich da einfach am Niveau von Grundkurs-Abiturarbeiten vergangener Jahre zu orientieren, wird nicht hinhauen.“