DRAMATISCHE EINSTELLUNGSSITUATION FÜR JUNGLEHRER

REFERENDARE INFORMIEREN IN EINER VOM BPV ORGANISIERTEN AKTION MINISTERPRÄSIDENT SEEHOFER ÜBER  DRAMATISCHE EINSTELLUNGSSITUATION FÜR JUNGLEHRER

Am Rande der heutigen Kabinettssitzung in Fürth haben Referendare aus etlichen bayerischen Seminarschulen Ministerpräsident Horst Seehofer im Rahmen einer durch den Bayerischen Philologenverband (bpv) organisierten Aktion über die dramatische Einstellungs­situation an den bayerischen Gymnasien informiert: Von den rund 300 der 600 im Februar ihre Ausbildung beendenden Studienreferendare werden völlig unerwartet für viele diesmal lediglich rund 50 Prozent eine Anstellung beim Staat finden. Genügte etwa in der Fächerverbindung Deutsch / Geschichte noch vor einem Jahr ein Examensschnitt von 3,34, um eine Planstelle zu bekom­men, sollen jetzt Bewerber mit einem Notenschnitt von 1,5 dem Freistaat nicht mehr gut genug sein.

Kultusminister Dr. Spaenle nahm eine Resolution einer Delegation von Vertretern bayerischer Studienseminare und des Bayerischen Philologenverbandes entgegen, in der die Schaffung zusätzlicher Einstellungsmöglichkeiten für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen gefordert wird. Diese ist hier [36 KB] abrufbar.