EINSATZ DES BPV BRINGT100 ZUSÄTZLICHE STELLEN

EINSATZ  VON PHILOLOGENVERBAND MIT BETROFFENEN BRINGT 100 ZUSÄTZLICHE STELLEN: KULTUSMINISTER DR. SPAENLE SAGT DEUTLICHE ERHÖHUNG DER EINSTELLUNGSQUOTE ZU!

„Das ist eine ganz hervorragende Nachricht für unsere jungen Kollegen und die bayerischen Gymnasien. Unser Einsatz Seite an Seite mit den Betroffenen hat zu einem ersten schnellen und guten Erfolg geführt. Ich danke Kultusminister Dr. Spaenle, der in dieser schwierigen Situation rasch gehandelt hat“, reagierte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt auf die heutige Mitteilung von Dr. Spaenle, bereits zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar 100 weitere junge Kolleginnen und Kollegen an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen fest einzustellen. Schmidt lobte: „Damit werden unseren Schulen schon bald weitere, bestens qualifizierte Kolleginnen und Kollegen bekommen, die sie gut gebrauchen können, um die Lern- und Lehrbedingungen für Schüler und Lehrer zu verbessern: Denn noch zu oft sind die Klassen zu groß, zu selten ist echte individuelle Förderung möglich.“

Der Bayerische Philologenverband hatte vor einer Woche als erster auf die prekäre Situation der jungen Gymnasiallehrer öffentlich aufmerksam gemacht und damit ein großes Medienecho und eine Flut an Reaktionen von Verbänden und Parteien ausgelöst. Hunderte Anrufe und Schreiben junger Kolleginnen und Kollegen mit der Bitte um Rat und Unterstützung erreichten danach den bpv, der umgehend zusammen mit den Betroffenen in ganz Bayern eine Reihe von Aktionen organisierte: So hatte sich der Philologenverband als einziger Berufsverband zusammen mit Betroffenen gestern in Fürth direkt an Ministerpräsident Seehofer und Kultusminister Dr. Spaenle gewandt, um sie über die dramatische Wende auf dem Arbeitsmarkt für Gymnasiallehrer zu informieren: Genügte etwa in der Fächerverbindung Deutsch / Geschichte noch vor einem Jahr ein Examensschnitt von 3,34, um eine Planstelle zu bekommen, sollten nun selbst Bewerber mit einem Notenschnitt von 1,5 keine Anstellung erhalten.