RASCHER ERFOLG DES BPV FÜR OBERSTUFE

Rascher Erfolg der Intervention des Bayerischen Philologenverbandes:
Freistaat stellt nun doch 1,2 Mio. Euro für Oberstufen-Seminare bereit


SCHMIDT: „SCHULEN KÖNNEN NUN AUF SOLIDER FINANZIELLER BASIS PLANEN“


„Es passiert nicht jeden Tag, dass das Engagement eines Verbandes so prompt zu solch einem guten Ergebnis führt: Umso größer ist heute meine Freude darüber, dass das Finanzministerium nun doch bereit ist, die Seminare der neuen Oberstufe an den Gymnasien auf solide finanzielle Füße zu stellen“, freute sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt über den raschen Erfolg seines Vorstoßes bei Ministerpräsident Seehofer und Finanzminister Fahrenschon.

Dieser war notwendig geworden, nachdem dem Philologenverband vor zwei Wochen bekannt geworden war, dass das Finanzministerium entgegen allen Erwartungen und objektiven Notwendigkeiten keine Gelder für die neu konzipierte Oberstufe zur Verfügung stellen wollte. Die zusätzlichen Gelder sind aber nicht nur aus Sicht des Philologenverbandes eine Grundvoraussetzung für das Gelingen dieses ambitionierten Konzeptes: Integraler Bestandteil ist die Kooperation der Gymnasien mit außerschulischen Partnern aus der Wirtschaft und den Hochschulen. Sie soll mithelfen, Schülerinnen und Schüler besser als bisher auf die spezifischen Arbeitsweisen an Hochschulen und in der Wirtschaft vorzubereiten, die gezielte Studien- und Berufswahl zu fördern und auch dazu beizutragen, den Übergang von der Schule an die Hochschule und in den Beruf reibungsloser und ohne Zeitverlust zu gestalten. Ebenso wie die Wirtschaft und die Hochschulen hat der Bayerische Philologenverband die Einrichtung der Seminare daher als große Chance für die Schülerinnen und Schüler im achtjährigen Gymnasium verstanden.
„Im Schnitt wird jedes der gut 300 staatlichen Gymnasien wohl mit ca. 4000.- Euro für die Oberstufen-Seminare rechnen können“, schätzt der bpv-Vorsitzende. Mit diesem Betrag wird es den Gymnasien jetzt möglich sein, beispielsweise Referentenhonorare oder auch Materialkosten zu bestreiten, die im Rahmen der Seminaraktivitäten anfallen.

Schmidt dankte der Bayerischen Staatsregierung abschließend für die positive Reaktion auf seinen Vorstoß: „Mit diesem guten Beschluss nimmt die Staatsregierung Lehrern wie Schülern eine ernste Sorge für das kommende Schuljahr.“