FREUDE ÜBER VERLÄNGERUNG DER ALTERSTEILZEIT

FREUDE BEIM BAYERISCHEN PHILOLOGENVERBAND ÜBER VERLÄNGERUNG DER ALTERSTEILZEIT

Mit ihrer Entscheidung, Beamten mittels Altersteilzeit weiterhin einen gleitenden Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen, hat die Bayerische Staatsregierung heute eine dringende Forderung des Bayerischen Philologenverbandes erfüllt. „Die Freude über diese Entscheidung unter den Lehrern ist groß. Gerade im Lehrerbereich wirkt dieses Instrument segensreich. Es trägt dazu bei, Kolleginnen und Kollegen gemäß ihren Kräften länger im Beruf zu halten und die Zahl der Frühpensionierungen deutlich zu senken“, begrüßte der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt den Kabinettsbeschluss.

Zusätzliches flexibles Stufenmodell seit Jahren auf der Wunschliste
Im Hinblick auf die konkrete Ausgestaltung der Altersteilzeit warb Schmidt für die Idee seines Verbandes, den beiden bisherigen Formen ein flexibleres Stufenmodell an die Seite zu stellen: „Je nach persönlichen Bedürfnissen und der Leistungsfähigkeit sollte es den Kolleginnen und Kollegen ermöglicht werden, in Absprache mit und nach Bedarf der Schule freier als bisher ihr individuelles Stundenmaß bis zur Pensionierung festzulegen. Eine solche Regelung steht schon seit Jahren auf der Wunschliste vieler Lehrer.“

Besoldungserhöhung für Referendare unzureichend
An den insgesamt erfreulichen Beschlüssen zur Besoldungserhöhung für Bayerns Beamte kritisierte der bpv-Vorsitzende allerdings die Anhebung der Referendarseinkommen als zu gering: „60.- Euro sind kein Betrag, mit dem sich die schwierige wirtschaftliche Lage unserer Referendare substanziell verbessern lässt.“