Fachgruppe Kunsterziehung

Stellungnahme des bpv zum Fachlehrplan Kunst im neuen LehrplanPLUS auf der Grundlage von Beiträgen der Fachgruppe

Mehr Unterstützung für den Kunstunterricht!

Im Kunstpalais von links nach rechts:

Bianca Schmidt, Christiane Bauer, Christopher Vogl, Sebastian Schnackenburg, Helmut Sacha, Dr. Harald Knobling, Dr. Claudia Emmert, Meinhart Meyer, Christian Odato, Peter Gigglberger

JAHRESTAGUNG DER FACHGRUPPE IN ERLANGEN
Die Jahrestagung 2012/13 der Fachgruppe Kunst fand - nicht ohne Grund - in der Universitätsstadt Erlangen statt. Durch intensive Ausstellungstätigkeit präsentiert das Erlanger Kunstpalais relevante Positionen der internationalen Kunst. Dabei ist bemerkenswert, wie die Fragestellungen der Kunst an das interessierte Fachpublikum ebenso wie an neugierige junge Leute vermittelt werden. Frau Dr. Claudia Emmert, Leiterin des Kunstpalais und der Städtischen Sammlung Erlangen, empfing die Mitglieder der Fachgruppe Kunst, erläuterte das Konzept des Hauses und führte in das Werk LUXSTÄTT von Benedikt Hipp ein. Benedikt Hipp hat sich die Räume des Kunstpalais angeeignet und mit seinen Bildern, Skulpturen und Installationen eine aufregende Transformation vollzogen. Der Besuch der Ausstellung und das Gespräch mit Frau Dr. Claudia Emmert war für unsere Jahrestagung ein sehr eindrucksvoller Diskurs unter anderem über den Perspektivenwechsel als konzeptionelle Grundhaltung. Im Kontext der Arbeiten von Benedikt Hipp wird sie den Kunstbetrachtern permanent abverlangt, um die Erkenntnisleistung ästhetischer Prozesse zu befördern. (Foto: Gruppenfoto)

Neben dem fachwissenschaftlichen Teil im Kunstpalais widmete sich die Fachgruppe auch den aktuellen fachpolitischen Themen:

Die Auswertung der Lehrplanumfrage durch das ISB (nachzulesen unter http://www.isb.bayern.de) ergab, dass die Zustimmung der Kolleginnen und Kollegen zum Fachlehrplan Kunst bis auf einige Lernbereiche insgesamt sehr hoch ist. Bemängelt wurde die zu geringe Stundenausstattung. Gewünscht wurde eine stärkere Berücksichtigung etwa von „Werken/Bauen“ und „farbigem Gestalten“, die zwar sehr zeitintensiv, aber der ästhetisch-künstlerischen Bildung der Schülerinnen und Schüler in dieser Entwicklungsstufe sehr förderlich sind. Die Fachgruppe sieht sich in ihren Bemühungen um Verbesserungen am Lehrplan bestätigt. Es kann dabei nicht nur um bildnerische Kompetenzen gehen, sondern es muss eine umfassendere Haltung angestrebt werden, bei der systematisch Wissen gewonnen, abstrahiert und Wirklichkeit mit künstlerischen Mitteln gestaltet und verbessert werden soll. Die im Lehrplan Kunst grundsätzlich in allen Jahrgangsstufen intendierte Einheit und Gleichwertigkeit von Theorie und Praxis ist weiter zu stärken. Das im ISB-Kontaktbrief vom Juli 2012 angesprochene und neu entwickelte Kompetenzstrukturmodell ist als Grundlage zu sehen. Im Kunstrat Bayern (http://www.kunstrat-bayern.org) wurde das Modell vorgestellt und von der Fachgruppe Kunst unterstützt. Die seit September arbeitende Lehrplankommission will sich im Rahmen des Projekts LehrplanPLUS intensiv mit der geäußerten Kritik beschäftigen. Dabei sollten auch noch die Einschätzungen der Kolleginnen und Kollegen zum Lehrplan Kunst in der Unter- und Mittelstufe bei der Befragung zum Lehrplan des Gymnasiums im Schuljahr 2007/2008 mit berücksichtigt werden.

Mit Blick auf die allgemeinen bildungspolitischen Entwicklungen am Gymnasium muss leider festgestellt werden, dass sich gegenwärtig alles ausschließlich um eine weitere Aufwertung und Stärkung der ohnehin schon sehr dominierenden verpflichtenden Abiturfächer dreht. Das Resultat ist eine Tendenz, die sich auf allen Ebenen zu erfüllen sucht. Es wird berichtet, dass bereits im schulorganisatorischen Vollzug sehr oft die Bedeutung der Ästhetik und Kreativität im Rahmen einer höheren Bildung durch die absolute Vorrangstellung des naturwissenschaftlichen, mathematischen und sprachlichen Unterrichts aus den Augen verloren wird. Der künstlerisch-kreative Bereich gerät am achtjährigen Gymnasium immer mehr ins Abseits und wird zunehmend geschwächt. Haben beispielsweise im Jahr 2011 in Bayern 3159 Schülerinnen und Schüler einen Leistungskurs in Kunst besucht und die schriftliche Abiturprüfung abgelegt, ging die Zahl am neuen G8 drastisch zurück. Im Jahr 2012 waren es 1190, die sich der besonderen Fachprüfung in Kunst stellten. Dazu kommt, dass in den letzten Jahrzehnten das Fach Kunst mit seinen wichtigen, einzigartigen und zeitintensiven Arbeits- und Lernprozessen immer stärkere Kürzungen in der Stundentafel hinnehmen musste.

Die Bereitschaft, nach einem Studium der Kunsterziehung sich auch tatsächlich in Bayern für den Schuldienst zu bewerben, nimmt nach Beobachtungen der Fachgruppe Kunst weiterhin ab. Kunst ist Mangelfach geworden. Das Kultusministerium meldet Bedarf. An den Akademien in München und Nürnberg wird regelmäßig eine ausreichende Zahl an Studienbewerbern über einen Eignungstest zugelassen. Nach dem ersten Staatsexamen geht aber nach Informationen der Fachgruppe Kunst ein Drittel nicht in das Referendariat. Planstellen können dann oft nicht besetzt werden.
Lehramtsanwärter anderer Bundesländer mit der Lehrbefähigung für das Fach Kunst meiden Bayern, weil sie gegenüber den Gymnasiallehrern der übrigen Fächer in den Jahrgangsstufen 5 - 9 bei gleicher Besoldung eine um vier Stunden erhöhte Unterrichtspflichtzeit haben.
Der Mangel an Bewerbern führt dazu, dass freischaffende Künstler oder noch geringer qualifizierte Aushilfen Kunstunterricht erteilen und die meisten Kunstlehrkräfte mit dem 1. und 2. Staatsexamen dann nur noch in der für Schulabschlüsse und Prüfungen relevanten Oberstufe eingesetzt werden.

Fazit: Wie kann die Bedeutung von Kunst als gymnasiales Schulfach gestärkt und wie die Attraktivität des Berufs des Kunsterziehers gefördert werden?
- Für die Fachgruppe Kunst im bpv ist ein erster Schritt zur Verbesserung die Angleichung der UPZ für Kunstlehrkräfte an die der anderen gymnasialen Lehrkräfte.
- Weiter ist der einstündige Unterricht in der Mittelstufe auf zwei Wochenstunden zu erhöhen.
- Ebenso sollte die durch die KMK-Beschlüsse festgestellte Gleichwertigkeit der Fächer, und eben auch des Faches Kunst mit allen anderen Fächern, kein reines Lippenbekenntnis bleiben. Leider wird sie im Schulalltag oftmals bewusst nicht realisiert.

Ein rechtzeitiger Perspektivenwechsel bei den Verantwortlichen für die höhere Schulbildung kann das Gymnasium vor Eindimensionalität bewahren.

Fachgruppe Kunst tagte in Würzburg

Nach Abschluss der Neuwahlen im bpv traf sich die Fachgruppe Kunst zu ihrer Jahrestagung 2009 in Würzburg im Museum im Kulturspeicher. Der ehemalige Getreidespeicher wurde nach einem Realisierungswettbewerb im Jahre 1996 zu einem kulturellen Zentrum umgebaut. Seit 2002 ist dort die Sammlung „Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ zu sehen. Sie dokumentiert die Geschichte der konstruktiv-konkreten Kunst nach 1945.

Zur Tagung bot sich neben dem Museumsbesuch auch noch die Gelegenheit die interessante Aktion "Kunst im Dialog" - SchülerInnen werden zu Live Speaker kennen zu lernen. Die Kunst-Leistungskurse des Wirsberg-, des Röntgen- und des St. Ursula-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit den „Jungen Freunden“ des Kulturspeichers erklärten den Tagungsteilnehmern und anderen Ausstellungsbesuchern ausgewählte Kunstwerke.

Von links: Christian Odato, Peter Gigglberger, Helmut Sacha, Markus Freidl, Sebastian Schnackenburg, Christopher Vogl, Harald Knobling, Christiane Bauer, Michael Munding, Hakon Ruprecht, Meinhart Meyer, Hans-Peter Vollath und Manfred Leeb.

Personelle Verstärkung in den Bezirken

Manfred Leeb (Oberbayern), langjähriger Vorsitzender der Landesfachgruppe, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Helmut Sacha (Mittelfranken) wurde als Landesvorsitzender gewählt mit Sebastian Schnackenburg (Oberbayern) als Stellvertreter.

Nach den Verbandswahlen verstärken nun Herr Markus Freidl (Oberfranken), Herr Peter Gigglberger (Oberpfalz), Herr Christian Odato (Schwaben) und Herr Christopher Vogl (Unterfranken) die Fachgruppe Kunst. Weiterhin aktiv für den bpv und die Belange der Kunstlehrkräfte am Gymnasium und an der Fachoberschule bleiben Frau Christiane Bauer (München), Frau Christine Gottloeber (Schwaben), Herr Dr. Harald Knobling (Unterfranken) und Herr Meinhart Meyer (Niederbayern).

Von der Nürnberger Kunstakademie unterstützen Herr Professor Michael Munding (Klasse für Freie Malerei und Kunsterziehung) und Herr Akademischer Direktor Hans-Peter Vollath (Kunstdidaktik/Fachdidaktik) die Fachgruppenarbeit.

Die Fachgruppe Kunst im bpv ist im Bildungsbeirat, im KunstRat Bayern und im Arbeitskreis musischer Gymnasien der LEV vertreten und nimmt an den Sitzungen teil.

Zur Lage des Unterrichtsfaches Kunst am neuen Gymnasium

Die Bemühungen der Fachgruppe Kunst, die Interessen der Kunstlehrkräfte im bpv wirkungsvoll zu vertreten, werden immer eingehend diskutiert. In den vergangen Jahren zeigte sich, wie schwierig es ist gegenzusteuern, wenn im Zuge der von der Politik verfolgten Bildungsreformen die Vermittlung von Kunst und Kultur, die Anwendung und Einübung von künstlerischen Ausdrucksmitteln und das Angebot an kreativen Lern- und Freiräumen auf Nebenfachstatus mit beschränkter Stundenzahl abgedrängt werden. Dem guten und alten pädagogischen Anspruch an die Schule, sowohl Leistung als auch Muße zu fördern, wird das bayerische Bildungssystem in seiner gegenwärtigen Ausrichtung kaum noch gerecht. Das trotz allem ungebrochene starke Interesse großer Teile der Elternschaft und fast aller Schülerinnen und Schüler am Unterrichtsfach Kunst sollte den politisch Verantwortlichen zu denken geben.

Der Lehrplan in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 bedarf noch der Korrektur auf das Machbare. Die umfangreichen theoretisch-schriftlichen und bildnerisch-praktischen Aufgaben können vom Schüler in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht nachhaltig erfüllt werden.

Der Lehrplan Kunst in der Qualifizierungsstufe am Gymnasium muss jetzt seinen Praxistest bestehen. Hier sind wir zuversichtlich, dass er erfolgreich gelingen kann.
Die Seminare und insbesondere das Additum bieten die einzigartige Chance das Fach Kunst an den einzelnen Schulen zu stärken. Hier warten wir allerdings noch auf die Auswertung des Wahlverhaltens der Schülerinnen und Schüler.

Die Fachgruppe wird sich unverändert für zwei Stunden Kunst in allen Jahrgangsstufen einsetzen, genauso wie für eine Verringerung der hohen Unterrichtspflichtzeit der Kunstlehrkräfte.

NEUE CHANCEN FÜR DEN KUNSTUNTERRICHT!

Im Neuen Museum von links nach rechts: Helmut Sacha, Sebastian Schnackenburg, Peter Gigglberger, Dr. Harald Knobling, Christiane Bauer, Manfred Leeb, Christian Odato, Markus Freidl, Edith Einwachter-Dorner

Die Jahrestagung 2015/16 der Fachgruppe Kunst fand diesmal in Nürnberg statt, denn mit dem Neuen Museum hat die Frankenmetropole ein bemerkenswertes Forum für Gegenwartskunst, Design und Architektur, das Sammlungen der freien und der angewandten Kunst zusammenführt. Dies lässt Übereinstimmungen, aber auch Bruchstellen zwischen den künstlerischen Ansätzen und den ästhetischen Erfahrungen deutlich werden, was eine unabdingbare Voraussetzung zur Klärung des Problems der Kunst in der Postmoderne darstellt. Claudia Marquardt, Leiterin der Museumspädagogik, empfing die Mitglieder der Fachgruppe, erläuterte das Konzept des Hauses und die kunstpädagogische Betreuung von Schulklassen. Anschließend führte ein Rundgang durch die aktuellen Sammlungspräsentationen.

Der Wechsel vom fachwissenschaftlichen Teil im Museum zu den fachpolitischen Themen war impliziert. Der Lehrplan PLUS, der 2017/18 am Gymnasium in Kraft treten soll und seit einiger Zeit als Entwurf auf der ISB-Seite steht, gibt klar und gut nachvollziehbar die Kompetenzerwartungen und die Inhalte für einen Unterricht vor, der sich auf die Gegenstandsbereiche Bildende Kunst, Architektur und Design sowie Kommunikation und Interaktion bezieht. Breite Zustimmung fanden in der Diskussion die Ausführungen zum Selbstverständnis des Faches und die Bestimmungen zu den prozessbezogenen Kompetenzen, die über die Jahre systematisch aufgebaut werden sollen, beispielsweise über das eigene Gestalten, insbesondere das Zeichnen. Die Fachgruppe sieht im Lehrplan PLUS eine solide Basis für einen zeitgemäßen Unterricht gesetzt. Bedenkt man die ehemaligen Versuche, unter einem vermeintlichen Zwang der Rechtfertigung, die Kunsterziehung in die höheren Jahrgangsstufen hinein immer stärker zu einem Theoriefach umgestalten zu müssen, ist diese Rückbesinnung auf die Stärken und Kernanliegen unseres Fachs zu begrüßen. Diese notwendige Korrektur haben wir immer wieder gefordert - sie wurde auch in der Lehrplanumfrage 2011 angemahnt.

Leider muss festgestellt werden, dass beim Modellversuch Mittelstufe Plus unter der Vorgabe, die Schüler zu entlasten, vorgeschlagen wurde, den Kunstunterricht zweimal für jeweils ein ganzes Schuljahr zu unterbrechen. In der 9. und 10. Jahrgangsstufe soll auf den Kunstunterricht gänzlich verzichtet werden. Diese „Löcherregel“ ist völlig unverständlich, zumal Kunst von den Schülern nie als Belastung empfunden wurde und die Kontinuität eine Grundvoraussetzung für die systematische Einübung der künstlerischen Verfahren darstellt. Schließlich sollen sich die Lernerfahrungen festigen und das eigene künstlerische Potenzial gefunden und weiterentwickelt werden. Dies ist auch ganz klar immer wieder in den Lehrplänen für das Gymnasium folgerichtig anvisiert. Wenn dieser Vorgang zweimal für ein ganzes Jahr in der äußerst sensiblen Phase der Pubertät, in der die körperlich-seelische Entwicklung auf Hochtouren läuft, unterbrochen wird, besteht die große Gefahr, dass dieses Leistungsvermögen und viele für die Heranwachsenden förderliche Faktoren verloren gehen.
Von Nachteil wäre auch, dass Lehrplaninhalte in eine frühere Jahrgangsstufe vor verlagert werden müssten und dass der Ausfall in der 10. Jahrgangsstufe zum einen ungünstige Auswirkungen auf die Einrichtung eines Additums in der Oberstufe und zum anderen auf den Anteil des wissenschaftlichen Unterrichts hätte.

Ein Schreiben unseres Verbands und ein Schreiben in Abstimmung mit dem BDK, die die Problemlage darlegten, an Herrn Staatsminister Dr. Spaenle trafen auf wohlwollendes Verständnis. In seiner Antwort verwies er auf einen Bescheid, der kurz vor Beginn des Pilotprojekts den Modellschulen, die darum gebeten hatten, gestattete in der Versuchsphase die Zahl der Fächer künftig nur noch um eins zu reduzieren. Kunst könnte damit weiterhin kontinuierlich unterrichtet werden! Allerdings sehen wir mit Sorge, dass die Gestaltungsfreiheit, die die Schulleitungen bekommen haben, an mehreren Schulen dazu geführt hat, dass keine der Poolstunden dem musisch-ästhetischen Bereich zugestanden worden ist. Ob Kunst also wieder zum Verlierer einer neuerlichen Schulreform wird oder man der von Staatsminister Dr. Spaenle in seinem Antwortschreiben geäußerten Zuversicht folgt, dass dieser Bereich zukünftigt „hinreichend repräsentiert“ sein wird und die „spezifische Bedeutung für den ganzheitlich-umfassenden Bildungsanspruch“ den Schulleitungen in ihrer Bedeutung bewusst ist, bleibt abzuwarten. Wir werden die Entwicklungen im Auge behalten und kritisch begleiten.

Einen Denkanstoß gibt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt. Warum zeichnen, malen und schreiben wir? Welchen Gewinn bringt es uns, wenn der Stift in der Hand unsere Wahrnehmungen, Erlebnisse und Gedanken begleitet und entwickelt? Gefördert von der Staedtler Stiftung hat eine Forschungsgruppe der Friedrich-Alexander Universität und der Technischen Hochschule Nürnberg jetzt die Ergebnisse veröffentlicht. Die zentrale Rolle des Schreibens und kreativen Gestaltens für die Entwicklung des Menschen wurde aus unterschiedlichen Perspektiven untersucht. Die künstlerische Betätigung in der Schule baut eine positive Grundhaltung auf, steigert die allgemeine Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung, baut Stress ab und ist identitätsstiftend und wertvoll für die Persönlichkeitsentwicklung. Der vollständige Inhalt des Buchs ist unter http://opus4.kobv.de/opus4-fau/home abrufbar.

Hoffnung macht auch die seit einigen Jahren stark erhöhte Aufnahmezahl von Lehramtsstudenten an den beiden Kunstakademien und die zusätzliche Nachqualifizierung bereits diplomierter Künstler der freien Studiengänge an der Kunstakademie in München. Eine Besserung der angespannten Personalsituation ist also zu erwarten – vorausgesetzt es folgen auch die notwendigen Einstellungen.