Bezirk Oberfranken

Mitgliederversammlung des bpv Oberfranken

Einheitliche Lehrerbildung für alle Schularten?

Für den 8. März 2018 hatten die Bamberger Delegierten des bpv zu ihrer traditionellen Mitgliederversammlung eingeladen. Viele aktive Mitglieder, einige zu ehrende Senioren, das älteste Bamberger Mitglied, StD a.D. Theo Gulden, und den Referenten für Lehrerbildung, StD Michael Demel, konnte der Bezirksvorsitzende Peter Drescher des bpv-Oberfranken begrüßen. Über die große Resonanz zeigte er sich sichtlich erfreut.

Tätigkeitsbericht des Bezirksvorsitzenden

In seinem Kurzbericht ging der Bezirksvorsitzende zuerst auf die in Kraft gesetzte neue neunjährige Dauer des Gymnasiums ein. Damit sei eine wesentliche Forderung der letzten Jahre erfüllt. Derzeit sei die Ausgestaltung der „Überholspur“, d.h. der zusätzlichen Angebote, die für Schülerinnen und Schüler bereitgestellt werden, die im neuen Bayerischen Gymnasium dennoch in acht Jahren zur Abiturprüfung gelangen wollen, in der Planung. Ferner habe der Bildungsbeirat einen Vorschlag für die Neugestaltung der Oberstufe auf seiner Klausurtagung erarbeitet. Mit den Möglichkeiten der praktischen Umsetzung dieses Konzepts beschäftige sich eine Arbeitsgruppe. Die Ergebnisse werden die Verbandsvertreter in die Projektgruppe im KM einbringen. Eine große Gefahr drohe derzeit in der Lehrerbildung, dazu referiere nun Michael Demel.

Lehrerbildung für Lehramt Gymnasium – Entwicklungshilfe für andere Bundesländer?

Derzeit seien Lehramtsstudiengänge beliebter als die Handwerksausbildung. Doch obwohl viele gut ausgebildete Gymnasiallehrer in Bayern keine Planstelle fänden, seien für Aushilfsverträge im Vertretungsfall bereits unmittelbar nach dem Ende des Referendariats keine entsprechenden Lehrkräfte zu finden. Der Grund liege in den oft lukrativen Angeboten anderer Bundesländer für die flexiblen Bayerischen Seminarabsolventen. Hier leiste Bayern quasi Entwicklungshilfe für Deutschland. Durch einen erweiterten Einstellungskorridor mit laufenden Einstellungen lasse sich der Gymnasiallehrerbedarf, der ab 2025 durch die längere Gymnasialschulzeit entstehe, kanalisieren.

Situation in anderen Lehrämtern

Ein Lehrermangel sei in den Lehrämtern für Grund-, Mittelschule bzw. im beruflichen Schulwesen zu konstatieren. Die Gründe hierfür seien unterschiedlich. Während im beruflichen Schulwesen die Absolventen sehr gerne von Wirtschaftsunternehmen „abgeworben“ würden, beruhe der Bewerbermangel im Grund- und Mittelschulbereich auf dem erschwerten Zugang zum Studiengang wegen des Numerus clausus. Ferner sei die Tendenz zum Schlechtreden der Schulart insb. Mittelschule festzustellen.
Die scheinbar paradoxe Situation münde oft in die politische Forderung, die Lehrerbildung für alle Schularten zu vereinheitlichen; damit wären junge Kollegen flexibler einsetzbar. In einem Gesetzentwurf sei derzeit gefordert, einen Bachelor- und Masterstudiengang zum Master of education – der international keine Anerkennung finde - zu etablieren, um die tradierten Ungerechtigkeiten aufzulösen, die eine ungleiche Bezahlung rechtfertigten. Die unterschiedlichen Studienschwerpunkte – für Grund- und Mittelschule liegen diese eben im pädagogischen, dagegen im Gymnasium im fachwissenschaftlichen Bereich – müssen auch in Zukunft berücksichtigt werden und eine Alimentierung nach Leistung erfolgen.

Plädoyer für eine schulartspezifische Lehrerbildung

Den Vorschlag anderer Lehrerverbände, ein längeres einheitliches Studium evtl. bis zum 9. Semester für alle Lehrämter vorzusehen, lehne der bpv entschieden ab. Ein ein- oder zweisemestriges Fachstudium qualifiziere nicht für den Unterricht in der Oberstufe. Ein Wechsel der Schulart im Laufe eines Studiums sei immer denkbar, z.B. vom Gymnasial- zum Realschullehramt. Grundlage für einen Gymnasiallehrer müsse ein qualitativ hochwertiges fachwissenschaftliches Studium in mindestens zwei Fächern bleiben, das durchaus eine Erweiterung um didaktische und pädagogisch-psychologische Aspekte in höheren Semestern erfahren könne. Schon vor Jahren habe der bpv das Konzept des Stufenlehrers bekämpft, der auf wenige Jahrgangsstufen fokussiert sei. Eine Gymnasiallehrkraft zeichne sich dadurch aus, dass sie Kinder von der 5. Klasse bis zum Abitur unterrichten , ein Abitur konzipieren, bewerten und lösen könne. Dazu sei die Fachwissenschaft unabdingbar.

Vernetzung Gymnasium – Universität

Die Attraktivität universitärer Stellen im Lehramtsstudienbereich sei sehr gering, die Stellen seien befristet und nur mäßig dotiert. Zeitliche Abordnungen von Gymnasiallehrern stoßen bei Universitäten auf wenig Resonanz. Dabei könnten gerade Seminarlehrer als Bindeglied zwischen Gymnasium und Hochschule fungieren. Mit Lehrkräften an den Universitäten könnten den Studierenden passgenaue Angebote im didaktisch-methodischen sowie psychologischen Bereich verbunden mit praktischen Übungen unterbreitet werden, so dass der oft zitierte Praxisschock zu Beginn des Referendariats entfiele.

Abschluss neben dem Staatsexamen

Derzeit setzte sich der bpv dafür ein, dass die Absolventen des Studiengangs Lehramt am Gymnasium neben dem ersten Staatsexamen, das beizubehalten ist, einen universitären Abschluss des master of arts oder master of science erhalten. Über eine Aufwertung der Zulassungsarbeit oder eine Anerkennung der Staatsexamensprüfung könnten die auf 300 ECTS-Punkte fehlenden im modularisierten Studiengang eingebracht werden. Da mit den Universitäten momentan kein Konsens zu erreichen sei, muss weiter für einen qualitätsvollen Abschluss gekämpft werden. „Nur gut gebildete Gymnasiallehrkräfte können gut vorbereitete Studenten hervorbringen.“

Seniorenvertretung stellt sich vor

In Oberfranken wurden im Juni 2017 Dr. Ernst Walter und Hubert Wicklein als Seniorenvertreter gewählt. Zusammen mit den Seniorenvertretern der anderen Bezirke bilden sie die Seniorenvertretung im bpv unter der Leitung des Referenten für Ruhestandsfragen Willi Renner. Dr. Walter nutzte die Gelegenheit nach einem kurzen Abriss seiner Vita, die ersten Ergebnisse der Arbeit der Seniorenvertretung vorzustellen. Ein Flyer für Senioren sowie eine Information darüber, welche Beträge auf Versorgungsbezüge anzurechnen seien, liegen bereits vor und können über die Seniorenvertreter bezogen werden. Ab 2019 werde die Seniorenvertretung über einen eigenen Auftritt auf der Homepage des bpv verfügen. Anregungen nehmen die Seniorenvertreter gerne auf.

Ehrungen

Für 25-jährige Mitgliedschaft konnten fünf Kolleginnen und Kollegen, für 40-jährige Mitgliedschaft zwei aktive Kollegen, eine Seniorin und zwei Senioren, für 50-jährige Mitgliedschaft eine Seniorin und drei Senioren sowie für 60-Jährige Mitgliedschaft zwei Senioren geehrt werden, wobei der Bezirksvorsitzende jede bzw. jedem für ihr bzw. sein Engagement für unser Gymnasium und den Verband würdigte. Er hoffe, dass alle dem bpv auch in Zukunft die Treue hielten und sich somit für das Wohl der Schülerinnen und Schüler einsetzten.


Ulrike Drescher

Bezirksversammlung Oberfranken

Am Freitag, 6.10.2017 konnte der Bezirksvorsitzende Peter Drescher im Saal der Brauerei Hartmann in Würgau Delegierte, Obleute und Bezirksfachgruppenleiter, insb. die neu gewählten, sowie den Seniorenvertreter Hubert Wicklein und den ehemaligen Bezirksvorsitzenden Alfons Neudecker begrüßen; er freue sich sehr über die große Zahl der Anwesenden, die sich für den Verband engagieren.

Nach dem Bericht zur finanziellen Lage des Bezirksverbands Oberfranken bescheinigten die Kassenprüfer dem Kassenwart eine akribisch genaue Führung der Bezirkskasse und empfahlen die Entlastung, die einstimmig erfolgte.

Aktuelles und Tätigkeitsbericht

Der Beschluss der Staatsregierung, die gymnasiale Lernzeit ab dem Schuljahr 2018/19 wieder auf neun Jahre auszudehnen, sei sicherlich der größte Erfolg, den der Verband durch zähes Argumentieren erzielen konnte. Ebenfalls positiv sei die Tatsache, dass die 47 Pilotschulen der MittelstufePlus diese bis die neunjährige Lernzeit allgemein greift, weiterführen dürfen. Die Gestaltung der „Überholspur“, d.h. der Möglichkeit für besonders begabte Schülerinnen und Schüler das Abitur nach acht Jahren ablegen und begleitet eine Jahrgangsstufe überspringen zu können, stelle die nächste Aufgabe dar. Ebenfalls werde die Anpassung der Lehrpläne konstruktiv kritisch begleitet, wobei die Konzeption der neuen Stundentafel für einige Fächer nicht unproblematisch, aber durch die Vorgaben der Politik bedingt sei.

Die Stärkung der Gymnasialen Zweige, wobei Koppelungen wieder aufgelöst werden, sollte in der Oberstufe ihre Fortsetzung finden. Ein Vorziehen des P-Seminars in die neue 11. Jahrgangsstufe könnte die Kursphase entlasten. Allgemein sei eine Möglichkeit der Vertiefung in allen Fächern anzustreben.

Die Seniorenvertretung einheitlich zu regeln, dabei das Regionalprinzip aufrechtzuerhalten und den Senioren die ihnen gebührende Wertschätzung entgegenzubringen, habe im Arbeitskreis Geschäftsordnung und Satzung für zeitintensive Vorbereitungsarbeit gesorgt. Schließlich konnte die Wahl der Seniorenvertretungen in den einzelnen Bezirken zeitgleich am 28. Juni 2017 realisiert werden. In Oberfranken wurden OStD a.D. Hubert Wicklein und OStD a.D. Dr. Ernst Walter bei der Versammlung in Bayreuth in das neue Gremium gewählt. Sprecher der oberfränkischen Senioren ist Hubert Wicklein.

Anträge

Die Ergebnisse für die im letzten Jahr vom Bezirk in die HVS eingebrachten Anträge stellte der Bezirksvorsitzende kurz dar. Leider sei nicht bei allen ein ansprechendes Ergebnis erzielt worden. Über die von Kolleginnen und Kollegen eingebrachten Anträge für die HVS in Garmisch-Partenkirchen wurde ausführlich diskutiert und schließlich abgestimmt.

Ausblick

Auf Anregung aus dem Plenum wurden nochmals einige Aspekte zur neuen Stundentafel, der beabsichtigten Stärkung der Fächer, insb. im MINT-Bereich, und zum Schulverwaltungsprogramm ASV thematisiert. Mit der Festsetzung des Termins für die Klausurtagung im Frühjahr und dem Dank an die Anwesenden für ihr hohes Engagement und den intensiven konstruktiven Austausch beendete der Bezirksvorsitzende das Treffen.

Ulrike Drescher

Bezirksversammlung in Großheirath

Bezirksversammlung des bpv-Oberfranken in Großheirath

Aufbruchstimmung: Das neue neunjährige Gymnasium?

Am ersten Frühlingswochenende fand die zweitägige Bezirksversammlung des bpv-Oberfranken in Großheirath statt. Der Sonnenschein harmonierte mit der Stimmung unter den Teilnehmern, die der Bezirksvorsitzende begrüßen konnte. Neben den Delegierten, Obleuten, Fachgruppenleitern und Referenten hieß er besonders den MB für die Gymnasien in Oberfranken Dr. Edmund Neubauer, unsere Ehrenmitglieder Dr. Ernst Walter, Georg Kosuch, Alfons Neudecker und den Seniorenvertreter Hubert Wicklein sowie dessen Vorgänger Norbert Meißner herzlich willkommen. Nach einem kurzen Rückblick auf die HVS in Bamberg und seine Tätigkeit in den letzten Monaten erläuterte der Bezirksvorsitzende kurz die Modalitäten zu den verbandsinternen Wahlen, die in der Woche vom 27. bis 31. März 2017 durchgeführt werden. Besonders erfreut zeigte er sich, dass unter den Mitgliedern für jede verbandsinterne Funktion im Bezirk mindestens ein Kandidat gefunden werden konnte. Für die Wahl der Seniorenvertretung ergeht demnächst eine schriftliche Einladung.

Aufbruchstimmung?

Der Verbandsvorsitzende Michael Schwägerl betonte, dass er die Einladung zur Bezirksversammlung gerne angenommen habe. Zuerst ging er auf das KMS zur Verschiebung der Notenbekanntgabe im Rahmen der Abiturprüfung ein. Deutlich wurde, dass eine nochmalige Änderung für diesen Abiturtermin nicht zu erwarten sei. Dem offenen Brief des Verbandes sei dessen Position zu entnehmen. Die politische Entscheidung in der KMK für länderübergreifende Aufgaben, die einheitliche Standards in den Prüfungen sichern sollen, führe dazu, dass die Abiturtermine nur in einem begrenzten Zeitfenster festzulegen sind, was zu den entsprechenden Korrekturfristen führe.
Bei der Diskussion um die gymnasiale Schulzeit habe sich viel bewegt. Die gesamte Schulfamilie habe sich inzwischen für eine neunjährige Variante ausgesprochen. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Landes-Eltern-Vereinigung, der Bayerischen Direktorenvereinigung, des bpv und des Landesschülerrates vom 8. März fordern die Institutionen ein Ende des Zögerns und mahnen eine Grundsatzentscheidung für ein qualitätsvolles Gymnasium an. Detailfragen solle man im nächsten Schritt zeitnah klären. Für die Pilotschulen fordere die LEV eine Entscheidung, die Mittelstufe Plus weiterhin zu ermöglichen, „um den Übergang an diesen Schulen sinnvoll zu gestalten“. Der Landesschülerrat möchte nach der Grundsatzentscheidung für neun Jahre Gymnasialschulzeit eine Veränderung in der Oberstufe, die eine verstärkte Vertiefung und individuelle Profilbildung erlaube.
Über die Dauer der gymnasialen Schulzeit werde wahrscheinlich im Rahmen des „großen Bildungspaketes“, das alle Schularten einbeziehe, noch vor den Osterferien entschieden werden. Somit leben wir momentan in einer spannenden Zeit.

Hochschule, Lehrerbildung und Studierendenvertretung

Michael Demel, Referatsleiter VI, informierte über die Zielsetzung seines Referats, über die Kontakte zu Hochschulen, Hochschul- bzw. Hochschullehrerverbänden, die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen an den Universitäten sowie die Betreuung der Studierendenvertretung. In Zusammenarbeit mit dem Referat IV werden Informationsschriften und Faltblätter entwickelt.
Möglichkeiten, wie die Studierenden mit Ziel Gymnasiallehramt einen Masterabschluss erlangen können, werden intensiv diskutiert. An einer schulartbezogenen Lehrerbildung werde festgehalten, ebenso am zweijährigen Referendariat und an Fortbildungsangeboten für Kolleginnen und Kollegen.

Anregungen zur Mitgliederwerbung von den Teilnehmern der Bezirksversammlung nahm Herr Demel gerne auf.

Ehrungen und Verabschiedungen

Im Rahmen der Klausurtagung ehrte der Bezirksvorsitzende StD a.D . Walter Gerner sowie StD a.D. Norbert Moschall, langjähriger Delegierter, jeweils für ihre 40-jährige Mitgliedschaft.
Für StD a.D. Arno Liebhaber und StD Richard Scheder, beide über viele Jahre Delegierte für Bamberg bzw. Hof, endet mit Ablauf des Schuljahres ihre aktive Verbandsarbeit; ihnen dankte der Bezirksvorsitzende für ihr Engagement, das sie für den Verband über viele Jahre hinweg aufgebracht haben. Außerdem erhielt StD Thomas Schweida eine Urkunde und Ehrennadel in Gold für 25-jährige Mitgliedschaft und seinen Einsatz für den Verband.

Bildungsbeirat (BB) – Bildungspolitik – Wolfram Janke referiert

Der Bildungsbeirat, dem die Landesfachgruppenvorsitzenden, die die Fächervielfalt im Gymnasium als zentrales Merkmal widerspiegeln, die Sachverständigen aus den Bereichen Schulpsychologie, Beratung, Referendare und Jungphilologen, Hochschuldidaktik, Seminarlehrkräfte sowie Berufliche Oberschulen und der Referatsleiter für Bildungs- und Schulpolitik Wolfram Janke angehören, prüft und diskutiert alle wichtigen bildungs- und schulpolitischen Fragen. Das Expertengremium verfasse nach eingehender Beratung u. A. Stellungnahmen zu Lehrplänen, Schulordnungs- oder Gesetzesänderungen. Dass in Bayern ein Kompetenzbegriff verankert wurde, der an Wissen anknüpft , sei das Verdienst des BB und des bpv.

Diskussion um das Gymnasium

Der Bezirksvorsitzende zeigte sich sehr erfreut, dass MdL Michael Hofmann, Mitglied im Ausschuss und im Arbeitskreis der CSU-Fraktion für Bildung und Kultus, aus dem Stimmkreis Forchheim, der kurzfristigen Einladung zur Teilnahme an der Tagung in Großheirath gefolgt sei. Herr Hofmann berichtete von einer intensiven Diskussion innerhalb der Fraktion zur Bildungspolitik, die ein klares Votum für den Erhalt des mehrgliedrigen Schulsystems und eines qualitätsvollen Gymnasiums ergeben habe. Für das Gymnasium sei eine generelle neunjährige Schulzeit denkbar, wobei jedoch eine „Überholspur“ für Schülerinnen und Schüler, die in acht Jahren zum Abitur gelangen wollen, „eingebaut“ sein müsse. Grundsätzlich fordern die Politiker eine intensivere politische Bildung und eine Stärkung der Informatik, wobei die Umsetzung noch nicht geklärt sei, es müsse nicht unbedingt in eigene Fächern münden. Das Bewusstsein, dass verschiedene Schul- und Berufsabschlüsse wertvoll seien, muss gestärkt werden. Auch müsse die Durchlässigkeit zwischen den Schularten erhalten bzw. ausgebaut werden.
Im Anschluss diskutierte MdL Hofmann sehr offen und kontrovers mit den Versammlungsteilnehmern, was diese positiv mit ihrem Schlussapplaus goutierten.
Eine informative und von konstruktiven Gesprächen geprägte Bezirksversammlung endet mit dem Eindruck, dass der Aufbruch gelingen könne.

Ulrike Drescher

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