Übertritt


Der Übertritt von der Grundschule an die weiterführenden Schulen

Die Bildungswege junger Menschen sind durch eine Vielzahl an sogenannten Übergängen geprägt. Sie führen die Kinder zunächst in Kindergärten, von dort aus an die Grundschulen, anschließend an weiterführende Schulen und als junge Erwachsene in Berufsausbildungen und an Hochschulen.

In den vergangenen Jahren haben diese Übergänge an Bedeutung gewonnen - nicht nur für die individuellen Lebensverläufe der Heranwachsenden, sondern auch, weil sie häufig für die Entstehung bzw. Verstärkung von Bildungsungleichheiten verantwortlich gemacht werden.

Der Übertritt von der Grundschule an die weiterführenden Schulen steht dabei im besonderen Fokus des öffentlichen Interesses, wobei eine Frage immer wieder thematisiert wird: jene nach der Dauer der gemeinsamen Grundschulzeit.

Der Bayerische Philologenverband (bpv) möchte zur Versachlichung dieser Diskussion beitragen. Daher stellen wir in einer Broschüre die 11 häufigsten Irrtümer zum Thema Übertritt von der Grundschule an die weiterführenden Schulen anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse stichhaltig und nachweisbar richtig.

Ein häufig vorgebrachtes Argument für längeres gemeinsames Lernen ist nämlich, dass die längere Grundschulzeit zu mehr sozialer Gerechtigkeit führe und gleichzeitig die Leistungen aller Schüler steigere. Eine Vielzahl an wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema zeigt allerdings: Diese Mutmaßung ist ein Irrtum. Eine Verlängerung der Grundschulzeit erzeugt weder mehr soziale Gerechtigkeit noch werden die Schülerleistungen gesteigert.

Lesen Sie mehr zu diesem und anderen Irrtümern in der Broschüre "Die 11 Irrtümer zum Grundschul-Übertritt" [2.465 KB] .