Bayerische gymnasiale Lehrpläne
GRUNDLAGE EINES WERTEORIENTIERTEN BILDUNGSVERSTÄNDNISSES
Seit 2003 beobachten wir in Deutschland eine neue Entwicklung in der wissenschaftlich basierten Steuerung des gesamten Bildungswesens. Sie verbindet sich mit einer neuen Begrifflichkeit, die Modernität und Innovation vermitteln soll. Begriffe wie Bildungsmonitoring, EQM, Qualitätssteigerung, Outcome, interne und externe Schulevaluation, Testverfahren etc. begleiten diese Entwicklung. Kern dieses Perspektivenwechsels ist der Kompetenzbegriff. Diese Diskussion führte auch zu einer neuen Betrachtung der Lehrpläne, die im Kontext zu Bildungsstandards und Kompetenzen stehen. Das alte Spiralcurriculum feiert dabei fröhliche Urstände und die Beschränkung auf Kerncurricula in einigen Bundesländern führt zu einer weiteren Diskussion über die Autonomie von Schulen, die jetzt vor der Aufgabe stehen, eigene Schulcurricula zu entwerfen. Dabei gibt es in der Bildungsforschung nur wenige Begriffe, die so schwammig und undifferenziert verwendet werden wie der Kompetenzbegriff. Angestimmt wurde dieser Kanon durch selbsternannte Bildungsexperten aus der freien Wirtschaft und ihnen nahe stehende Verbände, die als Geldgeber und Meinungsmacher ihren Einfluss geltend machen. Wer modernistisch mitreden will, ersetzt heute im Bildungssystem die „input“-Steuerung durch die „output“-Steuerung. Dabei hinterfragen nur noch wenige Menschen, ob erstens in den bayerischen Gymnasien jemals eine solche „input“-Steuerung existiert hat, oder, noch wichtiger, zu welchem „output“ das Gymnasium führen sollte. Dahinter steht ein Menschenbild, das sich zunehmend dem Homo oeconomicus verpflichtet weiß und nicht mehr den gebildeten Menschen in seiner ganzen Individualität und Vielfalt vor Augen hat. Bildung degradiert sich in diesem Menschenbild selbst zur Anpassung an vermutete zukünftige ökonomische Bedürfnisse einer Dienstleistungsgesellschaft. Vor diesem Hintergrund wird auch das gewachsene Interesse von Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden bis hin zur Bertelsmannstiftung an bildungspolitischen Fragen deutlich. Es ist deshalb Aufgabe der Betroffenen selbst – nämlich Schülern, Eltern und Lehrern – sich in diese Diskussion einzubringen, besteht doch die konkrete Gefahr, dass die Bildung in dieser Ausrichtung an Substanz verliert.
Allgemeine Bildung ist zweckfrei, aber nicht zwecklos
Bildung vollzieht sich in der Schule in dem Dreiklang von Lehrenden, Lernenden und Unterrichtsgegenstand. Es ist eine Auslese der realen Welt, die im personalen Bezug zum Bildungsinhalt wird. Dabei geht es eben nicht nur um Wissensvermittlung, sondern, wie die bayerische Verfassung im Artikel 131 klar vorgibt, auch immer um einen Wertehorizont, der den ganzen lernenden Menschen umfasst. Bildung dient dazu, Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Verantwortlichkeit, Friedfertigkeit und Handlungsfähigkeit herauszubilden. Damit ist klargestellt, dass sich Bildung nicht nach kurzfristigen ökonomischen Bedürfnissen des gesellschaftlichen Teilsystems Wirtschaft ausrichten kann, sondern sich an umfassenderen gesellschaftlichen Anforderungen und einem humanistischen Menschenbild orientieren muss. Die vertiefte Allgemeinbildung am Gymnasium hat den mündigen Bürger zum Ziel, der in der Lage ist, in wissenschaftlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen verstärkt Verantwortung zu übernehmen, und der bereit ist, zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft beizutragen.
Pädagogisches Gesamtkonzept
Das gesamte Schul- und Bildungswesen steht unter der Aufsicht des Staates. Diesem Artikel 130 der bayerischen Verfassung wird der Gesetzgeber letztendlich über die Schulgesetzgebung, die Lehrerausbildung und die Festlegung von Lehrplänen gerecht. Im Rahmen dieser staatlichen Verantwortung ist es die Balance zwischen der Einräumung der Freiheit, ohne die der pädagogische Prozess nicht ablaufen kann, und der klaren Formulierung von Rahmenbedingungen für diesen Bildungsprozess; ein historisch gewachsenes Gleichgewicht, das durch die intensive Mitarbeit der Betroffenen entstanden ist. Je besser die Philologinnen und Philologen ausgebildet sind, um so mehr sind sie in der Lage, Freiräume zur Individualisierung und Optimierung im Unterricht zu nutzen. Das jüngste WTB-Gutachten zur Lehrerbildung verkennt diese Prämisse völlig und konnte nur entstehen, da die Autoren offensichtlich jeden Bezug zur gymnasialen Wirklichkeit verloren haben. Hinter diesen Vorschlägen verbirgt sich bewusst oder unbewusst ein Menschenbild, das zunächst die ökonomische Verwertbarkeit des einzelnen Absolventen sieht. Die bayerischen Lehrpläne sind keine Stoffsammlungen, sondern sie stellen ein pädagogisches Gesamtkonzept für den Unterricht dar. Sie formulieren in ihren Lernzielen sowohl überprüfbares Wissen und Können als auch darüber hinausgehende Fähigkeiten und Wertorientierungen. Sie machen Aussagen zur Sequenzierung der Ziele und Inhalte nach Jahrgangsstufen und beschreiben nicht nur Lernergebnisse, sondern auch wesentliche Lernprozesse vor dem Hintergrund didaktischer Prinzipien guten Unterrichts. Im Sinne einer umfassenden Allgemeinbildung weisen sie zudem auf fächerübergreifende Zusammenhänge hin. An den bayerischen Gymnasien ging es eben nie um eine reine wertneutrale Wissensvermittlung, sondern seit Wilhelm von Humboldt ist das „Lernen des Lernens“ für eine offene Welt das Ziel bayerischer Bildungspolitik.
Fehlendes bayerisches Selbstbewusstsein
In der nicht enden wollenden Diskussion über die so genannte Stofflastigkeit und -fülle der bayerischen gymnasialen Lehrpläne hat der damalige Kultusminister Siegfried Schneider eine wissenschaftliche Stellungsnahme zu den neuen bayerischen G8-Lehrplänen angefordert. Diese im Grundsatz zu begrüßende Aktivität stellt sich bei genauerem Hinsehen in ihrer Ausführung als durchaus fragwürdig dar. Der Prüfungsauftrag ging an das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dieses Institut wird von den 16 Bundesländern getragen. Die personelle Ausstattung des Institutes ermöglichte jedoch nicht eine Bearbeitung des Prüfungsauftrages im Hause selbst, sondern die fachbezogenen Stellungnahmen erfolgten in verschiedenen Instituten, verteilt über die gesamte Bundesrepublik – und dies, obwohl sich an bayerischen Universitäten versierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit großer Expertise seit Jahren der wissenschaftlichen Begleitung der bayerischen Gymnasien stellen. Durch diese organisatorische Vorgehensweise, von Methodik kann man hier nicht sprechen, sind sowohl die fächerspezifischen als auch die zusammenfassenden Stellungnahmen wenig abgestimmt und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen nicht einer einheitlichen Bildungsidee verpflichtet. Allen Gutachtern gemeinsam war jedoch die Fokussierung auf die Frage nach der Kompetenzorientierung und dem Kompetenzmodell. Darüber hinaus wurde die Eignung als Kerncurriculum und die Passung zu den gültigen Bildungsstandards und den Einheitlichen Prüfungsanforderungen für das Abitur (EPA) überprüft.
Kompetenz – ein geeigneter Bildungsterminus?
Wo im Deutschen nicht der Anglizismus „skill“ (mit ähnlich unscharfem Bedeutungsspektrum) verwendet wird, spricht man zunehmend von Kompetenzen. Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen“ definieren Klieme & Leutner den Begriff als „kontextspezifische kognitive Leistungsdispositionen, die sich funktional auf Situationen und Anforderungen in bestimmten Domänen beziehen.“ Kein Begriff hat sich im deutschen Schulwesen mit vergleichbarer Wirkung durchgesetzt wie der Kompetenzbegriff. In den Lehrplänen einiger norddeutscher Bundesländer wurde er ausufernd verwendet, nicht selten bis an die Grenze zur stilistischen Komik, die methodischen Anleitungen vieler außerbayerischer Schulbehörden lassen ihn selten aus, Fortbildungen ranken sich um ihn herum. Gewinnt die „Kompetenz“ durch die pure Häufigkeit ihrer Erwähnung eine Übermacht oder bezeichnet der Begriff heute schlicht treffender, was früher „Fähigkeit“ und „Fertigkeit“ oder „Lernziele“ genannt wurde? Schaut man sich die Entwicklung genauer an, so stellt man fest, dass in der Wirtschaft der Kompetenzbegriff schon lange ohne klare Definition verwendet wird. Kein Wunder, dass dieser Begriff im Rahmen der zunehmenden Ökonomisierung der Bildung eine zentrale Stellung einnimmt. Der Kompetenzbegriff ist hier weder theoretisch noch empirisch fundiert, sondern eine Ad-hoc-Setzung nach dem momentanen Bedarf. Forciert wurde der Begriff durch die OECD, einer bildungsfernen Wirtschaftorganisation, die in einer Broschüre aus dem Jahre 2005 sich anmaßt, die Antwort auf die Frage: „Welche Kompetenzen benötigen wir für ein erfolgreiches Leben in einer gut funktionierenden Gesellschaft?“ zu geben. Konsequenterweise sind die PISA-Vergleichsarbeiten auch nicht bildungs-, sondern kompetenzorientiert. In dieser Sichtweise ist es dann auch unerheblich, ob man sich der englischen Sprache über Shakespeare oder über einen Artikel aus einer Boulevardzeitung nähert. Kompetenzen lassen sich mit beiden Texten vermitteln. Nach Jochen Krautz (2009) drängt sich so zunehmend die Vermutung auf, dass das Kompetenz-Konzept der Vereinnahmung der Person für ökonomische Prozesse dient.
Sind kompetente Schülerinnen und Schüler auch gebildete Menschen?
Der Kompetenzbegriff tritt in der Regel im Plural auf, denn, genauer betrachtet, findet man in der einschlägigen Literatur diverse Kompetenzmodelle mit den unterschiedlichen Kategorien: da ist von Methodenkompetenz, Rechtschreibkompetenz, Medienkompetenz, Lernkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Persönlichkeitskompetenz, Führungskompetenz, professioneller Kompetenz, Umsetzungskompetenz, Humankompetenz, Kritikkompetenz, mentaler Kompetenz und vor allem Kernkompetenzen die Rede. Bildung ist jedoch immer an Inhalte gebunden. Die zentrale Aufgabe aller Lehrplankommissionen war immer die Auswahl bildungsrelevanter Gegenstände. Die Vermittlung dieser Inhalte auf der Wissens-, Werte- und Gefühlsebene sollte dem jungen Menschen die Orientierung geben, die ihn reifen lässt. Der Begriff der Allgemeinen Hochschulreife geht von der Prozesshaftigkeit einer so vermittelten Bildung und Erziehung aus, die den personalen Bezug und vor allem Zeit braucht. Im Zusammenwirken von Eltern, Schule und Gesellschaft werden die Erfahrungen gemacht, die den jungen Menschen prägen und ihn befähigen. Eine solche Bildungsschule achtet auch jene blassen Brillentypen, die sich stundenlang in ein Problem vertiefen können und anschließend genau drei Sätze darüber von sich geben, die es aber in sich haben. Diesen Typen geht es in einer kompetenzorientierten Schule schlecht. Hier soll, überspitzt ausgedrückt, der Schüler in der Lage sein, eine Rede zu halten, egal mit welchen Inhalten, Hauptsache rhetorisch brillant.
Lehrpläne sind das Rückgrat der schulischen Bildung
Wenn nun, angetrieben durch den Kompetenzbegriff und die zunehmend ökonomisch orientierte Bildungsdiskussion, in den Medien wieder einmal gefordert wird, Lehrpläne nach neuester politischer, ökonomischer oder pädagogischer Mode neu zu definieren, so ist eine kritische Distanz durchaus zu empfehlen. Lehrpläne sollen sich durchaus an Bildungsstandards orientieren, sie können auch – als einen Ausschnitt aus dem pädagogischen Gesamtkonzept – überprüfbare Kompetenzen, besser Fertigkeiten und Fähigkeiten, aus dem Kernbereich ausgewählter Fächer beschreiben und diese schulartübergreifend einem bestimmten Zeitpunkt des schulischen Werdeganges zuordnen („Mittlerer Bildungsabschluss“). Sie dürfen sich aber nie auf die Beschreibung von Lernergebnissen beschränken, und so sind Lehrpläne, die auf Vorschriften bezüglich bestimmter Unterrichtsgegenstände völlig verzichten, weil sie diese nur noch als disponible Masse betrachten, mit der die Maschinerie des Kompetenzerwerbs gefüttert werden soll, für das Bildungsland Bayern völlig ungeeignet.
Die bayerische Bildung darf nicht an Substanz verlieren
Lehrpläne sind dem zentralen Auftrag der Schulen aus dem Artikel 131 der Bayerischen Verfassung verpflichtet: „Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.“ Hier ist ohne große wissenschaftliche Abhandlungen definiert, was unter „output“ des Bildungssystems zu verstehen ist.
Jeder einzelne Schüler braucht für seinen Lernprozess den einführenden Unterricht, damit verbundene Anleitungen und Arbeitsmaterialien und dann die Zeit, sich mit diesen Inhalten übend und kritisch-kreativ auseinanderzusetzen. Gerade für den gymnasialen Unterricht ist diese Zeit sehr wichtig, um die Vertiefung zu erreichen, die gymnasiale Bildung ausmacht. Auf diese Weise lernt er Arbeitshaltungen einzuüben und ein Anstrengungs- und Qualitätsbewusstsein zu entwickeln, das ihm dann ermöglicht, seine individuellen oder gemeinsam mit anderen erarbeiteten Lernergebnisse zu präsentieren. So werden die Selbstdisziplin und das Selbstvertrauen der Jugendlichen gestärkt.
Neue Lehrpläne?
Wenn man heute wieder in die Debatte über die Lehrpläne des bayerischen Gymnasiums eintritt, sollte man sich drei Prämissen vor Augen führen, bevor man nach Veränderungen ruft:
Die bayerischen Lehrpläne sind ein pädagogisches Gesamtkonzept, das den Gleichklang der gymnasialen Bildung im Flächenstaat Bayern sichert und so unter anderem Mobilität für Familien ermöglicht.Die bayerischen Lehrpläne sind verbindliche Vorgaben und insofern sind sie ein zentrales Instrument der Bildungssteuerung und Ansatzpunkt für Innovationen. Die bayerischen Lehrpläne sichern den notwendigen didaktischen und pädagogischen Freiraum der Philologinnen und Philologen, ohne den der personale Bezug – auf den Bildung immer angewiesen ist – nicht möglich wäre.
Eigenständiger bayerischer Weg
Die derzeit gültigen Lehrpläne an den bayerischen Gymnasien haben sich organisch aus ihren Vorläufern entwickelt. Insgesamt haben sie in ihrer Umsetzung zu den großen Erfolgen der bayerischen Bildungspolitik geführt. Sie wurden behutsam und in der Summe mit großem Sachverstand unter der Federführung des ehemaligen Staatssekretärs Bernd Sibler an die Gegebenheiten der neuen gymnasialen Struktur angepasst. In diesem Sinne brauchen wir keine neuen Lehrpläne, sondern mehr Selbstbewusstsein bei der Umsetzung des bayerischen Weges. Anders als in anderen Bundesländern wurden auf curricularer Ebene Inhalte wie zu erreichende Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Einbeziehung der bundesweiten Standards und KMK-Beschlüsse detailliert dargestellt. Im Gegenzug dazu ist in Bayern das Maß an Freiheit und Gestaltungsspielraum etwa im Bereich der Methodik, der Unterrichtsplanung und den Leistungserhebungen an den Schulen im bundesweiten Vergleich größer. So wird man der Professionalität der Lehrkräfte gerecht, ohne den Anspruch auf eine umfassende Allgemeinbildung im humanistischen Sinne aufzugeben. Die bisherige Vorgehensweise der Erarbeitung der Lehrpläne am ISB hat sich ebenso bewährt wie die frühzeitige Einrichtung diverser begleitender Lehrplankommissionen und die Einbindung anderer gesellschaftlich relevanter Gruppen. Wünschenswert wäre die intensivere Einbeziehung und Mitsprache der in den Gymnasien arbeitenden Kollegenschaft und der entsprechenden Verbandsorgane. Lehrplanarbeit soll öffentlich und konsensorientiert sein, dabei muss die Fachkompetenz der Philologen federführend sein. Zudem ist sorgfältig darauf zu achten, dass die Erarbeitung der Lehrplaninhalte nicht von Lobby-Interessen, z. B. der Wirtschaftsverbände, dominiert wird. Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle hat die Einrichtung eines Lehrplanbeirates angeregt. Schon die Zusammensetzung dieses Gremiums wird zeigen, wie viel Mut Bayern für einen eigenständigen Weg aufbringt. Ob dabei ein Kerncurriculum geeignet ist den hohen bayerischen Standard zu halten, muss kritisch überdacht werden. Die Entwicklung ergänzender spezifischer Schulcurricula erhöht nur oberflächlich betrachtet die Schulautonomie. Die Bindung von erheblichen personellen Ressourcen und die enorme zeitliche Mehrbelastung für die Lehrkräfte durch Entwicklung und Abstimmung von Schulcurricula in den Fachkonferenzen und allgemeinen Konferenzen geht dann für die wirklich notwendigen Schulentwicklungsprozesse verloren.
Walter Fronczek
Stellvertretender Vorsitzender und
Schulpolitischer Referent des Bayerischen Philologenverbandes
Mai 2009
