P-SEMINAR TRÄGT DIE HANDSCHRIFT DES BPV

„Die in der neuen Oberstufe im Projekt-Seminar vorgeschriebene Berufs- und Studienorientierung beruht auf den Forderungen des bpv, um die Studienabbrecherzahlen zu verringern. Diese Besonderheit des achtjährigen bayerischen Gymnasiums trägt ganz klar unsere Handschrift. Die Seminare in der neuen Oberstufe sind eine Erfindung von uns,“ so der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands Max Schmidt anlässlich der heutigen Eröffnung der neuen Sonderausstellung im Schulmuseum Nürnberg, die sich dem Thema „P-Seminare in Mittelfranken 2009-2011“ widmet. „Nach dem ersten Durchgang hat sich gezeigt, dass die beiden Seminare ihren jeweiligen Auftrag, die Einführung in das wissenschafts-propädeutische Arbeiten und die gezielte Studien- und Berufsorientierung, bestens erfüllen. In der Umsetzung müssen aber noch Verwaltungshemmnisse beim Einsatz der finanziellen Ressourcen abgebaut werden. Mehr Selbstständigkeit im Mitteleinsatz könnte einen deutlichen Entlastungs- und Aktivierungseffekt haben,“ erklärte Schmidt.

In den P-Seminaren setzen die Schülerinnen und Schüler sich intensiv mit ihrer eigenen beruflichen Zukunft auseinander. Die umfassende Studien- und Berufsorientierung wird durch die Arbeit an einem konkreten Projekt vertieft, in dem die Schülerinnen und Schüler mit außerschulischen Partnern aus der Wirtschaft, den Hochschulen, den Medien oder öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen wirklichkeitsnah zusammenarbeiten und so vor allem überfachliche Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben. Durch diese Anwendungsbezogenheit gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen unmittelbaren Einblick in die Berufswirklichkeit.