JA ZUR GEPLANTEN NEUGESTALTUNG DES ÜBERTRITTS
GRUNDSÄTZLICHES JA ZUR GEPLANTEN NEUGESTALTUNG DES ÜBERTRITTS - SKEPSIS ZUM ABSENKEN DES NOTENSCHNITTS IM PROBEUNTERRICHT
„Es ist gut und richtig, dass die bayerische Staatsregierung weiterhin am Probeunterricht und dem bisherigen Zeitpunkt des Übertritts festhalten will“, begrüßte bpv-Vorsitzender Max Schmidt die heute im Landtag von Staatsminister Dr. Spaenle gemachten Aussagen zum Übertritt. „Damit werden unsere seit langem vorgebrachten Anregungen, dass Grundschullehrkräfte beim Probeunterricht mit einbezogen werden sollen, aufgenommen. Und auch die Einbeziehung der Fächer Deutsch und Mathematik sowie Heimat- und Sachkunde ist für uns nachvollziehbar.“
Lediglich was die Absenkung der Notengrenzen angeht, bleibt Schmidt weiter skeptisch: „Wir würden es eher begrüßen, wenn man das Bestehen des Probeunterrichts weiter an den bisherigen Notenschnitt in Deutsch und Mathematik binden würde.“ Der bpv-Vorsitzende fände es besser, auf die Kompetenz der Grundschullehrkräfte und auf aussagekräftige Gutachten, die sich in den vergangenen Jahren als sehr zuverlässig erwiesen hatten, zurückzugreifen. „Ich glaube nicht, dass man mit der Absenkung des Notenschnitts jedem Schüler einen Gefallen tut.“
